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Stormarner Tageblatt

04. Dezember 2016 | 03:00 Uhr

Zustimmung und Kritik zum Einzelhandelskonzept

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Zustimmung und Kritik zum Einzelhandelskonzept

Die erste Sitzung nach der Sommerpause begann für die Ahrensburger Stadtverordneten mit einem persönlichen Appell des Bürgervorstehers: „Ich verurteile die Tat auf das Schärfste“, sagte Roland Wilde mit Blick auf die eingeworfene Scheibe der Moschee, „man kann verschiedene Meinungen haben – aber es gibt Regeln und eingeworfene Scheiben gehören nicht dazu.“ Einstimmig verabschiedeten die Stadtverordneten den Aufstellungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan 86 (Kastanienallee), mit dem Bau der Wohnanlage wird allerdings nicht vor 2018 gerechnet. Auch die Kritik einer Einwohnerin, deren Kleingarten zusammen mit zehn anderen Gärten dem Bau zum Opfer fällt, blieb ohne genaue Antwort. Die Bürgerin wollte wissen, wann die Ersatzgärten zur Verfügung stehen: „Im Herbst gibt es im Garten viel zu tun, aber wir wissen nicht, ob sich das noch lohnt.“

Einstimmig auch das Votum zum Einzelhandels- und Dienstleistungskonzept der Ahrensburger Innenstadt. „Wir brauchen mehr Mut zu Wachstum“, sagte Peter Egan (WAB) und auch Thomas Bellizzi (FDP) wertete die Erweiterung des Versorgungsbereiches um das Bahnhofsareal als richtige Entscheidung. Kritisch sah Bellizzi jedoch die Arbeit der Gutachter: „In zwei Tagen wurden nur 125 Leute befragt, da hat jeder von uns im Wahlkampf mehr Gespräche geführt“, hielt der FDP-Mann das Ergebnis zur Angebotsvielfalt in der Innenstadt für nicht repräsentativ.

Möglicherweise ein Thema mit Folgewirkungen könnte der Antrag der Ev. Kirchengemeinde Ahrensburg auf Bezuschussung von Reparaturarbeiten sein: Für die beiden Kindertageseinrichtungen Schulstraße und Wulfsdorfer Weg möchte die Kirche insgesamt 216  000 Euro haben. Jeweils mehrheitlich wurden die beiden Summen bewilligt, allerdings tauchte während der Diskussion die Frage auf, die beiden Einrichtungen in das Eigentum der Stadt zu überführen. Die Kirche, so der Tenor, könne dann trotzdem Träger der Kindertageseinrichtungen bleiben.

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