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Stormarner Tageblatt

07. Dezember 2016 | 21:23 Uhr

Stormarn mit wenigen Klicks : „Wir müssen mit der Zeit gehen“

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der neue touristische Internet-Auftritt des Kreises bietet mehr Übersichtlichkeit und Funktionen.

Fünf Jahre sind im Internet eine kleine Ewigkeit. 2011 war die Seite www.tourismus-stormarn.de online gegangen, zu der Zeit war das mobile Internet, Smartphones und iPads, noch nicht so wichtig wie heute. Die Seite wurde zwar dargestellt, erst seit dem ersten großen Relaunch gibt es aber die automatische Anpassung an Mobilgeräte.

„Wir müssen mit der Zeit gehen und den Gästen das bieten, was sie heute wollen“, sagt Stormarns Tourismusmanagerin Rabea Stahl, die die Texte schrieb und Fotos beisteuerte. Die technische Seite und das Design besorgte die Lübecker Agentur gradwerk. Die Besucher sollten mit möglichst wenig Klicks dahin kommen, wo sie hin wollten. „Intention war es, eine Seite zu konzipieren, die komplett selbsterklärend ist“, so Sven Laucke, Geschäftsführer von gradwerk. Das scheint gelungen. Neben der grundsätzlichen Gliederung in die Bereiche Natur, Kultur, vor Ort, Schlafen und Service steht auch immer eine Karte zur Verfügung. Die lässt sich als Überblick nutzen, da sich die Kategorien abgeschalten lassen. Und bei jedem Ereignis wird auf der Karte gezeigt, wo es sich befindet. Das gilt für einen See oder ein Hotel genauso wie für eine Fahrradroute.

Die lassen sich auch als KML-Dateien herunterladen. Das Format funktioniert mit Google Earth, für Navigationsgeräte muss umgewandelt werden. Als PDF gibt es bislang nur eine Route, die anderen sollen aber folgen. Ausdrucken lassen sich auch Infos zu Ausflugszielen, die man sich als Favorit abgespeichert hat. Zudem können über die Seite kostenlos Broschüren bestellt werden.

Hinter den neuen Funktionen steht eine Seitenarchitektur mit einer Datenbank, die von Rabea Stahl gepflegt wird. Der Terminkalender gehört nur bedingt dazu. Den hat die Kreismitarbeiterin zwar befüllt, zukünftig sollen die Anbieter ihre Veranstaltungen aber selbst eintragen.

Der Tourismus-Terminkalender nutzt dafür die Datenbank der Metropolregion, auf die auch die Städte zurückgreifen können – das heißt, sie müssen ihre Termin nur einmal eintragen und sie erscheinen dann auf der eigenen, der Tourismus- und auch auf der Seite der Metropolregion.

„Es gab schon mehrere Infoveranstaltungen mit den Städten. Das ist gerade ein guter Zeitpunkt, weil viele Kommunen ihre Internetseiten überarbeiten“, so Rabea Stahl. „Das ist schon beachtlich, wie die Städte hier beim Kalender mitziehen“, sagt Günter Schmidt, Geschäftsführer der Herzogtum Lauenburg Marketing und Service GmbH, der Stormarn angeschlossen ist.

Die Veranstaltungen sind kostenlos, Hotels und Gaststätte, die auf der Stormarner Tourismus-Seite erscheinen, müssen einen Obolus dafür entrichten, „eine relativ geringe Summe“, so Rabea Stahl. Der Neuaufbau der Seiten durch gradwerk kostete 15  000 Euro.

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erstellt am 12.Aug.2016 | 06:00 Uhr

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