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Stormarner Tageblatt

08. Dezember 2016 | 19:17 Uhr

Weichenstellung für den Ausbau der Feldstraße

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Einstimmiger Beschluss: Zwei Kreisel geplant / Kosten belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro

Auch wenn der Bau der Bahnquerung noch in weiter Ferne liegt, bereiten die Mitglieder des Bauausschusses schon einmal den Ausbau der Feldstraße vor, von der aus eine Brücke über die Bahn in Richtung Bahnhof und Innenstadt gebaut werden soll. „Wir wollen die Planungen schon frühzeitig auf den Weg bringen“, betonte Vorsitzender Lorenz Hartwig (CDU). Denn so können noch rechtzeitig Fördermittel vom Land eingeworben werden.

Im Vorwege wurden sämtliche Firmen und Anrainer der Feldstraße, Holländerkoppel und Grootkoppel über das Bauvorhaben informiert und konnten ihre Anregungen einbringen. Denn es sind zwei Kreisel – einer an der Einmündung zur Grootkoppel, der andere in der Kurve Feldstraße / Holländerkoppel geplant. Die Spedition Bode und der Taxiunternehmer Rahlfs profitieren von dem 45 Meter breiten Kreisel, denn sie erhalten eine eigene Auffahrt. Die Firma Camfil hatte ihre Anregungen leider nicht rechtzeitig eingereicht, so dass der Bauausschuss eine Auffahrt auf den Kreisel erst einmal zurückstellen und nicht in den Beschluss mit aufnehmen konnte.

Die Mitglieder behielten sich auch vor, den kleineren Kreisel eventuell noch etwas zu erweitern, damit es keinerlei Probleme mit größeren Lkw gibt. Das Ingenieurbüro Schüßler Plan wird eine neue Variante nochmals prüfen. Die Planungen sehen einen Gehweg und einen Parkstreifen auf der südlichen Seite der Feldstraße sowie einen weiteren Gehweg auf der anderen Straßenseite vor, auf dem auch Radfahrer fahren können. Der zweite Parkstreifen entfällt. Zusätzliche Parkplätze könnten jedoch in der Holländerkoppel geschaffen werden.

Die Fahrbahn soll insgesamt 10,25 Meter breit werden. Für den Ausbau werden hauptsächlich öffentliche Flächen benötigt. Nur 35 Quadratmeter kommen von der Spedition Bode. Die Mitglieder des Bauausschusses versprechen sich vom Ausbau der Feldstraße nicht nur eine ideale Anbindung an die spätere Brücke, sondern durch die Kreisel auch einen besseren Verkehrsfluss und weniger Rückstaus durch abbiegende und ausfahrende Brummis. Ein weiterer Kreisel an der Kreuzung an der B 75 in Richtung Autobahn ist im Gespräch.

„Wir sind froh, dass wir alle Anregungen der Anlieger mit einarbeiten konnten“, erläuterte Lorenz Hartwig. Erwartungsgemäß war am Ende der Sitzung der Beschluss einstimmig. Der Ausbau der Feldstraße soll 1,5 Millionen Euro kosten. Die Mittel werden in den Haushalt der nächsten drei Jahre eingestellt. Hartwig: „Wir wollen fertig werden, bevor die Brücke steht.“ Und das ist mit Sicherheit der Fall, denn laut Bauamtsleiter Stephan Kruse soll diese erst 2020 in Angriff genommen werden – wenn überhaupt.



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erstellt am 13.Jul.2016 | 14:17 Uhr

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