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Stormarner Tageblatt

09. Dezember 2016 | 22:20 Uhr

Ahrensburg : Von Pop über Punk bis zum Soul

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Stormarner Nachwuchsmusiker stellen vor 120 Zuhörern im Ahrensburger Marstall ihr Potenzial und ihre Bühnenreife unter Beweis.

Punk, Soul, Pop und Songwriter-Talente : So bunt sind wenige Konzertabende. Doch genau diese Mischung präsentierte das Club-Konzert des Kreisjugendrings im Ahrensburger Marstall. Es war ein Abend, der unterstrich, dass Stormarn über eine bunte, aber vor allem auch sehr talentierte Nachwuchsmusikerszene verfügt. Um genau diese Szene zu pflegen wurde durch den Kreisjugendring einst der Music-Storm-Bandcontest ins Leben gerufen, in dessen größeren Rahmen auch das Club-Konzert jetzt in Ahrensburg gehörte.

Anders als bei den Vorrunden oder dem Finale des Wettbewerbs ging es hier allerdings nicht darum, Stimmen, Jurykopfnicken oder Punkte zu sammeln, sondern nur darum, sich dem Publikum zu präsentieren.

Die Abwesenheit eines Wettbewerbsgedankens bekam dem Abend dann auch sehr gut. Denn es wäre absolut unmöglich gewesen, diese fünf so unterschiedlichen Acts überhaupt fair zu vergleichen.

Der Auftakt war gleich sehr ungewöhnlich, was nicht nur daran lag, dass RatTag statt wie angekündigt mit fünf Personen nur als Duo auf der Bühne standen, sondern auch daran, dass ihre poppigen, gut arrangierten Instrumentalversionen bekannter Hits unter anderem von Green Day ein durchaus überraschender Opener waren. Moritz Ley von der Ahrensburger Stormarnschule betrat als Zweiter die Bühne. Er wird in letzter Zeit oft genannt, wenn von vielversprechenden Musiktalenten aus dem Kreis die Rede ist. Dass er neben eigenen Songs Titel von Ed Sheeran oder John Mayer coverte, war kein Zufall, ähnelt ihre Musik doch sehr seinem eigenen Stil oder umgekehrt.

Moderator und Music-Storm-Mitinitiator Jan Hansen entschuldigte sich vor der dritten Band quasi dafür, dass diese mit verzerrten Gitarren auftreten werde. Das hätte er gar nicht tun müssen, denn der Punk-Rock der vier jungen Stormarner mischte den Abend angenehm auf und zeigte, dass es eben auch hörenswerte Nachwuchskünstler mit Ecken und Kanten abseits poppiger Klänge im Kreis gibt.

Der anschließende Kontrast war natürlich trotzdem enorm. Mia Peters präsentierte als Solokünstlerin mit Gitarre ihre einfühlsamen Eigenkompositionen. Die junge Songwriterin überzeugte mit enorm hoher Authentizität und Charisma. Man glaubte ihr jedes gesungene Wort – eine wirklich wichtige und herausragende Qualität.

Eine starke Bühnenpräsenz und das beste musikalische Zusammenspiel des Abends stellten „Days of Northern lights“ aus Bad Oldesloe zum Abschluss unter Beweis. Die vierköpfige Band rund um Sängerin Hanna Dreu spielt souligen Pop mit guten, eigenständigen Arrangements auf einem erstaunlich hohen Level angesichts des Alters der Musiker und der erste kurzen Bandgeschichte.

>Mehr Informationen zum Musicstorm im Internet unter der Adresse: www.musicstorm-contest.de/

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erstellt am 24.Apr.2016 | 18:15 Uhr

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