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Stormarner Tageblatt

03. Dezember 2016 | 10:44 Uhr

IRLS-Süd in Bad Oldesloe : Video: Bombendrohung gegen Rettungsleitstelle

vom

Per SMS ging eine Bombendrohung bei der Integrierten Regional-Leitstelle Süd (IRLS) in Bad Oldesloe ein. Der Absender konnte ermittelt werden.

Bad Oldesloe | Eine Bombendrohung per Kurznachricht auf das Festnetztelefon der Integrierten Regional-Leitstelle Süd (IRLS-Süd) in Bad Oldesloe hat am Samstagabend einen groß angelegten Polizeieinsatz ausgelöst. Außerdem waren in den drei Landkreisen Stormarn, Herzogtum Lauenburg und Ostholstein, in denen durch die Leitstelle in der Stormarner Kreisstadt Einsätze von Feuerwehren und Rettungsdiensten koordiniert werden, die Technischen Einsatzleitungen (TEL) in Bereitschaft gegangen. Das teilte Carsten Horn, Leiter der Leitstelle, mit. Vorsorglich wurde zeitwiese der Funkverkehr übernommen, sollte eine Evakuierung der Leitstelle erforderlich werden.

„Gegen 17.39 Uhr war eine SMS eingegangen, in der angekündigt wurde, dass bis 22 Uhr mehrere Bomben bei uns hochgehen sollten“, teilte ein Mitarbeiter der IRLS-Süd mit. „Wir haben die Sache sofort ernst genommen“, hieß es. Problem: Aufgrund der Unwetterlage mit Starkregen und Gewitter mussten zahlreiche Notrufe bearbeitet und Einsätze koordiniert werden.

Stormarns Landrat Dr. Henning Görtz, Kreisbrandmeister Gerd Riemann und der Leitstellenleiter Cartsen Horn bildeten einen Krisenstab. Die Polizei wurde ebenfalls mit einbezogen. Sofort wurden alle technischen Möglichkeiten ausgeschöpft, um den Urheber der Kurznachricht zu ermitteln. Mit Erfolg.

Laut Mitteilung der Leitstelle soll ein Mann aus dem Kreis Ostholstein als Verfasser der Drohung ermittelt worden sein. Die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen laufen noch. Görtz zeigte erleichtert über den Ausgang.

Die Polizei wollte sich zunächst nicht zu dem Fall äußern und verwies an die Staatsanwaltschaft, die am Wochenende nicht erreichbar ist.

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erstellt am 26.Jun.2016 | 10:32 Uhr

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