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Stormarner Tageblatt

10. Dezember 2016 | 10:02 Uhr

„Versorgung mit Glasfaser ist jetzt noch möglich“

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Noch ist die Chance, Glasfaserversorgung in Bargteheide zu ermöglichen, nicht vertan. Derzeit ist die Mindest-Anschlussquote von 45 Prozent der Haushalte im Osten der Stadt noch nicht erreicht. Zurzeit haben erst 22 Prozent einen Vertrag unterschrieben. Aber: „Die Frist wird bis Ende Oktober verlängert“, sagt Joachim Teschke, der Geschäftsführer der Bargteheider Stadtwerke. Das habe der Aufsichtsrat entschieden.

Die VS Media will im Auftrag der Stadtwerke Glasfaserkabel verlegen. Als erstes Gebiet sollen damit die Wohngebiete östlich der Bahn erschlossen werden. „Dort ist die Versorgung bisher besonders schlecht, deshalb wurde dieser Bereich als erstes ausgesucht“, sagt Teschke. Zwar sei die Stadt insgesamt noch halbwegs gut angebunden, es gebe aber viele kleine Ecken wo es noch hake. Das Projekt sei wichtig und zukunftsweisend für die Stadt. „Das Umland ist bereits weitgehend gut versorgt“, so Teschke, „wenn es im Osten von Bargteheide nicht klappt, ist es auch im übrigen Stadtgebieten nicht zu erwarten.“ Nur mit Glasfasern sei aber eine zukunftssichere Versorgung mit schnellem Internet möglich. Die Bandbreite von Kupferkabeln sei in wenigen Jahren ausgereizt. „Es wäre fatal, wenn Bargteheide in diesem Bereich mittelfristig abgehängt wird.“ Probleme beim Anbieterwechsel soll es in diesem Fall nicht geben. Mancher Kunde hat dabei schon mit anderen Anbietern leidvolle Erfahrungen gemacht und war zum Teil über Wochen von der Telekommunikation abgeschnitten. „Wir sichern einen reibungslosen Übergang zu“, sagt Teschke, „es wird keine Umstellungsprobleme geben.“

Die Anschlussbox werde zunächst auf ihre Funktion überprüft, bevor der Anschluss freigeschaltet wird. Das geschehe auch erst dann, wenn die bestehenden Verträge ausgelaufen sind. Kein Kunde muss also Doppelzahlungen befürchten. Auch die bestehende Telefonnummer kann problemlos weitergenutzt werden.

Es sei in städtischen Bereichen deutlich schwerer als in ländlichen, genug Kunden zu gewinnen. „Wir setzen auch auf die Karte Solidarität, denn der Zusammenhalt ist hier relativ groß“, so Teschke. Ein Anschluss sei schon für monatlich 16,90 Euro möglich, wenn nur das TV-Paket ausgewählt wird. Die Stadt Bargteheide darf das Projekt aus rechtlichen Gründen nicht finanzieren.

„Wir suchen jetzt Kümmerer, die wissen wie wichtig das Projekt für die Stadt ist“, sagt Teschke. Die könnten bei ihren Nachbarn dafür werben. Wer sich engagieren möchte, kann sich mit ihm in Verbindung setzen. Teschke ist unter 04532/4047-200 zu erreichen, per E-Mail unter teschke@bargteheide.de.






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