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Stormarner Tageblatt

04. Dezember 2016 | 04:57 Uhr

Umrüstung: Pölitz setzt auf helle Köpfe

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Straßenlaternen erhalten neue Lampenköpfe: 100 000 Euro im Haushalt

In der Gemeinde Pölitz sollen alle Straßenlaternen auf LED-Technik umgerüstet werden. Die dafür notwendigen Arbeiten werden jetzt ausgeschrieben und die Umrüstung soll dann so schnell wie möglich erfolgen. „Im Haushalt haben wird rund 100  000 Euro für die LED-Straßenlaternen vorgesehen“, so Pölitz’ Bürgermeister Martin Beck. Wie teuer es im Endeffekt tatsächlich wird, muss die Ausschreibung ergeben. Die Gemeinde erhält für die Umrüstung einen Zuschuss aus öffentlichen Mitteln in Höhe von 25 Prozent. „Der Bewilligungsbescheid liegt uns bereits vor“, betonte Beck.

Bei der Umrüstung auf LED-Technik werden nur die Köpfe der vorhandenen Laternen erneuert. „Die jetzigen Lampenköpfe sind schon sehr alt. Wir haben uns bereits gebrauchte Ersatzteile dafür zurück gelegt“, so Beck. Leuchtkörper oder Teile tauschen bei den alten Laternen wird von der Gemeinde bereits in Eigenregie vorgenommen. Zusätzliche Straßenlaternen sollen vorerst nicht gebaut werden.

Die LED-Lampenköpfe wurden gemeinsam mit einem Ingenieur ausgewählt. Es wird eine einheitliche Leuchtenart geben, aber sechs Ausleuchtungsvarianten. So sollen an Hauptstraßen die Lichtkegel für eine größere Ausleuchtung sorgen, als in Neben- und Anwohnerstraßen. Die LED-Technik ermöglicht auch, das nachts die Lampen quasi gedimmt werden. Um den Stromverbrauch weiter zu drosseln, werden die Lampen dann auf halbe Leuchtkraft zurückgeschaltet. Finanziert wird die Umrüstung über eine Kreditaufnahme. Mit den Einsparungen bei den Stromkosten soll der Kredit abbezahlt werden. „Bei den derzeit günstigen Zinsen hat sich die Umrüstung auf LED bereits nach acht Jahren amortisiert und wir kommen in die Gewinnzone“, erklärte Bürgermeister Martin Beck.

Beschlossen wurde auch, das ab 1. Januar 2018 alle kommunalen Stromverbraucher mit Ökostrom beliefert werden sollen. Die Stromlieferung soll über das Amt für alle Gemeinden ausgeschrieben werden.

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