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Stormarner Tageblatt

20. Oktober 2014 | 23:10 Uhr

Über diese Brücke musst du gehen

vom

Neuer Übergang und neue Wegführung verkürzen Wanderstrecke zwischen Zarpen und Heidekamp

Zarpen | Der Heilsau-Wanderweg rund um Zarpen wurde am Sonntag nach zweijähriger Planungs- und Bauzeit feierlich eingeweiht. Der Zarpener Bürgerverein, gegründet vor fünf Jahren und inzwischen auf 90 Mitglieder angewachsen, initiierte in Eigenregie das Projekt. 2010 wurde die Baugenehmigung erteilt. "Der Weg durch sumpfiges Gebiet machte uns anfangs einiges Kopfzerbrechen", erzählt Vorsitzender Olaf Jendrasiak. Es wurde für den Weg der höchste Punkt auf der Wiese am Redder gewählt. 150 Meter Zaun wurden gezogen, um zu verhindern, dass Mensch und Hund die Wiesen betreten.

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Für die Brücke über die Heilsau wurde eine Stelle gewählt, die nur fünf Meter breit ist. Am Projekt waren unter der Leitung von Walter Reuter zahlreiche Fachleute und Ehrenamtliche des Bürgervereins beteiligt. Es wurden Pläne für die Brücke erstellt, Zäune gezogen, der Weg mit einer festen Unterlage versehen und mit Wegesand aufgefüllt. In vielen ehrenamtlichen Stunden wurde die stabile Brücke über die Heilsau gebaut. "Sie ist so stabil, dass ein Elefant darauf gehen kann", sagt Maschinenbauingenieur Walter Reuter. Die Kosten hielten sich durch freiwillige Helfer und das kostenlos zur Verfügung gestellte Material mit 4800 Euro in Grenzen. Bereits im Herbst waren alle Arbeiten beendet. "Noch vor der offiziellen Einweihung wurde der Wanderweg schon fleißig genutzt", freut sich der Vorsitzende über die positive Resonanz der Zarpener und Heidekamper Bürger.

Zuvor war es nicht möglich, Zarpen zu umrunden. Fußgänger mussten ganz bis nach Heidekamp gehen. Der Wanderweg führt nun vom Redder über die Brücke und endet bei der Gärtnerei Meyer. "Durch die Brücke und den Rundweg ist es uns gelungen, die Wanderstrecke von rund vier Kilometern von Zarpen nach Heidekamp deutlich abzukürzen", so Jendrasiak. Pastorin Martina Ulrich zeigte sich ebenfalls begeistert von dem Bürgerprojekt: "Mir scheint, als hatten die Menschen in Zarpen sich schon immer einen kleineren Rundweg gewünscht." So könnten auch Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind, den Weg durch die Natur nutzen.

Der Verein unterstützt die Gemeinde und möchte zur Verschönerung Zarpens und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Im Laufe der fünf Jahre seit Vereinsgründung wurden am Struckteich und an anderen Aussichtspunkten Bänke aufgestellt. Die giftige Herkulespflanze wurde erfolgreich bekämpft. Jedes Jahr lädt der Bürgerverein zu einem Obstwiesenfest ein. Spielplatzgeräte wurden repariert, Narzissen gepflanzt. Der Verein unterstützt außerdem den Dorfchronisten. "Mitglieder sind bei uns immer herzlich willkommen", lädt der Vorsitzende Interessierte zu ehrenamtlichem Engagement für das Dorf ein. Infos unter Ruf (04533) 20 47 67.

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erstellt am 24.Apr.2012 | 07:38 Uhr

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