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Stormarner Tageblatt

09. Dezember 2016 | 18:28 Uhr

Bargteheide : Top gelaufen: 11 188 Euro für Ahrensburger Tafel

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Beim Spendenlauf der Grundschule haben die Jungen und Mädchen der Johannes-Gutenberg-Schule (JGS) eine Rekorsumme erlaufen.

Die Schüler der Johannes-Gutenberg-Schule (JGS) haben eine Rekordsumme erlaufen. 11  188 Euro kamen beim Spendenlauf der Grundschule zusammen. „Die Schüler haben sich gewünscht, dass die Ahrensburger Tafel damit unterstützt wird“, sagt Lehrerin Birgitt Gartenschläger. Mit vier Schülern besuchte sie jetzt die neuen Räume der Tafel. Sie werden ihren Mitschülern berichten, wofür ihre Spende verwendet wird.

„Etwa für unsere Kühlanlage, Regale und den lebensmittelechten Fußboden“, erklärte ihnen Waltraud Giese vom Tafel-Team, „die Kinder haben uns damit ein großes Geschenk gemacht.“ Drei Kühlwagen liefern die Waren an die Ausgabestellen der Ahrensburger Tafel, neben Bargteheide nach Ahrensburg, Großhansdorf, Ammersbek und Hamburg-Rahlstedt. Bis zu 200 grüne Kisten werden so wöchentlich be- und entladen. Jede wiegt im Schnitt 15 Kilogramm.

Die Lebensmittel werden von Supermärkten und Bäckereien gespendet, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht wurde, oder sie nicht mehr verkaufsfähig sind. Sie sind aber noch durchaus genießbar. Zugleich wirkt die Tafel damit so der oft beklagten Verschwendung entgegen. Ganz wichtig ist den ehrenamtlichen Mitarbeitern, dass sie unterstützen, nicht versorgen. „Wir haben etwa 100 Kunden“, erklärt Waltraud Giese, „mit ihren Angehörigen sind es 400 Menschen.“ Jeder Kunde zahlt für seinen Einkauf zwei Euro, egal wie viele er mitversorgt. Mit diesen Einnahmen werden vor allem die Betriebskosten der Fahrzeuge finanziert. Aus pädagogischen Überlegungen war JGS-Lehrerin Birgitt Gartenschläger mit den Kindern zur Tafel gekommen: „Sie sollen lernen, dass das Essen auf dem Tisch nicht selbstverständlich ist.“ Besonders wichtig war für sie auch, „den Kindern zu zeigen, dass nicht nur Flüchtlinge am Existenzminimum leben müssen“. Knapp die Hälfte der Tafel-Kunden sind Einheimische.

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erstellt am 27.Sep.2016 | 12:00 Uhr

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