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Stormarner Tageblatt

11. Dezember 2016 | 12:58 Uhr

Bad Oldesloe : Straßen sind das Sorgenkind

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der Arbeitskreis Wirtschaft der SPD-Landtagsfraktion war auf Stippvisite in Stormarn und besuchte hier die WAS.

In der Metropolregion Hamburg wird das Geld für Schleswig-Holstein verdient. So war es kein Zufall, dass der Arbeitskreis Wirtschaft der SPD-Landtagsfraktion nach Pinneberg und Norderstedt Stormarn auf dem Schirm hatte. WAS-Geschäftsführer Detlev Hinselmann und der Leiter der IHK-Geschäftsstelle Ahrensburg, Nils Thoralf Jarck, sprachen Themen von der Infratruktur bis zum Flächenbedarf an und hofften, „dass unsere Sorgen auch nach Kiel getragen werden“, so Hinselmann. Immerhin ist der Stormarner Abgeordnete Tobias von Pein Vorsitzender des SPD-Arbeitskreises, der mit Katrin Fedrowitz (Norderstadt), Kai Vogel (Pinneberg) und Regina Poersch (Ostholstein) zwar in der Metropolregion verortet ist, die Blickweise auf die Stärken des Landes aber auch in die Fraktion transportieren muss.

Die Infrastruktur, vor allem der Zustand der Straßen, machen der Industrie und Handelskammer und der Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn die größten Sorgen. Den Neubau von Straßen hat die Landesregierung ausgeschlossen, einzige Ausnahme ist die Ortsumgehung Hammoor. Engstellen wie die A1-Brücke an der Autobahnauffahrt Ahrensburg/Siek werden nicht in Angriff genommen. Könnten aber doch, so Tobias von Pein: „Wenn man ein Brückenbauwerk ersetzt, ist das ja kein Neubau im eigentlichen Sinn.“ Sanierung vor Neubau ist die Devise der Landesregierung. Und man habe die Mittel dafür erheblich erhöht, betonte Kai Vogel. Trotz des Anstiegs liegen die Summen aber immer noch unter der Summe, die man investieren müsste, nur um die Straßen nicht weiter verfallen zu lassen. Die Zahlen hatte die Landesstraßenbauverwaltung selbst ermittelt.

Einig war man sich in der positiven Bewertung des geplanten gemeinsamen Gewerbegebiets mit Hamburg, die Erweiterung des Merkurparks auch nach Stapelfeld. „Die Zusammenarbeit mit Hamburg ist besser geworden“, so von Pein. „Es funktioniert, auch wenn es sehr mühsam ist, weil Hamburg und damit der Abstimmungsbedarf groß ist“, so Hinselmann.

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erstellt am 16.Nov.2016 | 06:00 Uhr

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