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Stormarner Tageblatt

09. Dezember 2016 | 12:43 Uhr

Trittau : Stormini – wie im wahren Leben

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Kinderstadt löppt in Trittau: International, kulturell, sportlich und gesund – vom 24 bis 30. Juli. Schwerpunktthema wird die Ernährung sein.

Die neunte vom Kreisjugendring organisierte Kinderstadt wird in diesem Jahr in der ersten Sommerferienwoche in Trittau auf dem Sportplatz Großenseer Straße errichtet. 260 Kinder werden hier arbeiten, wohnen und ihre Freizeit gestalten. Das Geld , dass sie an ihren Arbeitsstätten verdienen, können sie in der Freizeit zum Beispiel im Kindercafé wieder ausgeben. Zuvor wartet jedoch am Ausgang der „Sparkasse“, die das Stormini-Geld auszahlt, klar, das Finanzamt.

Die Kinder wählen auch einen Bürgermeister, lernen so das tägliche Leben und die Demokratie kennen. Gearbeitet wird im Handwerk, zum Beispiel als Tischler oder Maler, bei sozialen Organisationen wie Unicef oder Jugendrotkreuz, im Einzelhandel, Papierhaus, Teeladen oder der Reitschule.

Ein besonderer Schwerpunkt ist in diesem Jahr das Thema Ernährung und Bewegung. Unter dem Motto „Löppt! Alles was mir gut tut“ wird gemeinsam gekocht, werden Marmelade und Süßigkeiten selbst hergestellt, Sport und Entspannung gemacht. „Es geht nicht nur um die gesunde Lebensweise, sondern um Spaß am Essen, einen schön gedeckten Tisch, Tischmanieren und einen respektvollen Umgang mit dem Essen“, erklärt Gesundheitstrainerin Dagmar Schilling aus Bargfeld-Stegen, die das Thema organisiert. Abends gibt es Yoga und Traumreisen zum Abschalten.

Frühere Schwerpunktthemen wie Inklusion, Kultur und Internationalität werden auch wieder aufgenommen: 15 Kinder aus Flüchtlingsfamilien und zwei Schüler der Woldenhornschule Ahrensburg sind dabei. Künstler des Atelierhauses Wassermühle erarbeiten mit den Kids etwa Skulpturen und erzählen aus ihrem Künstlerdasein. Und zwölf junge Erwachsene aus Vietnam, Taiwan, Russland, Belgien, Tschechien und Serbien reisen extra nach Deutschland, um ehrenamtlich mitzuwirken.

„Wir freuen uns auf Stormini und danken allen Helfern und den Trittauer Geschäften, die einen Arbeitsplatz anbieten“, so Bürgermeister Oliver Mesch, der gemeinsam mit Ministerpräsident Torsten Albig und Kreishandwerksmeister Björn Felder auch Schirmherr ist. Die Gemeinde Trittau bietet einen Arbeitsplatz an, ebenso wie der Bauhof, die Feuerwehr, verschiedene Geschäfte und sogar ein Bestattungsinstitut wirkt mit.

Der TSV Trittau sorgt für ein umfangreiches Sportangebot von Beachvolleyball bis Boxen. Ein besonderes Projekt wartet auf die Maler: Eine Wand im Tennisclub darf frei gestaltet werden, soll später als Erinnerung an die Kinderstadt erhalten bleiben. Und auch ein VIP-Gast hat sich angesagt: Friederike Riss aus Ratzeburg, Mitwirkende bei Germanys Next Top Model kommt zu Besuch und beantwortet Fragen zum Thema Schönheit.

Anreise ist am Sonntag, 24. Juli, Verabschiedung am Sonnabend, 30. Juli.





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