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Stormarner Tageblatt

10. Dezember 2016 | 08:08 Uhr

Sich selbst treu bleiben

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

CDU-Landeschef gibt Jugendlichen Tipps für Kommunikation und Diskussion

Wie können Jugendliche ihre Standpunkte und Interessen vertreten, wie können sie Diskussionen und Gespräche überzeugend führen? Einmal im Jahr bietet die Bürger-Stiftung Region Ahrensburg unter der Leitung von Diana Gaede dieses Kommunikationstraining an – und lädt dazu einen Referenten aus der Politik ein. Gestern war es der schleswig-holsteinische CDU-Landesvorsitzende Ingbert Liebing (MdB), der den Jugendlichen im Haus der Volkshochschule Ahrensburg Rede und Antwort stand.

„Politiker müssen reden können, davon leben sie“, begründete der Geschäftsführer der Bürger-Stiftung, Dr. Michael Eckstein, die Auswahl der Referenten, zu denen unter anderen auch der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki und der frühere Ministerpräsident Peter Harry Carstensen gehörten.

„Mit Argumenten eine Position zu vermitteln, dabei aber sich selbst treu zu bleiben“, gab Ingbert Liebing den Teilnehmern des zweitägigen Seminars mit auf den Weg, „ohne Kommunikation geht es nicht.“ Gespannt hörten die Jugendlichen im Alter zwischen 17 und 21 Jahren zu, als der Politiker von seiner ersten Rede vor dem Deutschen Bundestag erzählte und erklärte, wie man mit Zwischenrufen oder Zwischenfragen umgehe und dass es keine Schande sei, einmal ins Stolpern zu kommen. „Dass geredet und diskutiert wird gehört bei uns zur Demokratie, in anderen Ländern ist das oftmals nicht der Fall“, ermunterte Liebing die Jugendlichen, Gespräche nicht zu scheuen. „Kommunikation verändert sich – nicht zuletzt durch die neuen Medien – im Laufe der Zeit. Heute bekomme ich manchmal Mails, die ich als Brief nie bekommen hätte.“

Wichtig sei in Gesprächen, dass der oder die Gesprächspartner erkennen, dass man selbst etwas zu sagen habe, „keine endlosen Reden ohne Inhalte“. Und: „Eine freie Rede ist immer besser, als vom Blatt abzulesen – das wirkt einfach echter.“ Und wenn ein Gespräch oder eine Diskussion dann doch einmal eskalieren oder zu keinem Ergebnis führen sollte, dann, so Ingbert Liebing, „nicht verbissen reagieren, sondern einfach das Gespräch beenden“.

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