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Stormarner Tageblatt

08. Dezember 2016 | 01:22 Uhr

S4: Brücke im Tunneltal findet keine Zustimmung

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Stadt Ahrensburg beharrt auf eine Ständerkonstruktion – Bahn will einen Damm quer zum Talverlauf

Was versteckt sich hinter der Abkürzung G 5K 3? Eine Brücke. Eine von zahlreichen Hochbauten im Zuge der S4-Planung auf Ahrensburger Gebiet. Diese Brücke östlich der Hamburger Straße am Rande des Naturschutzgebietes Tunneltal soll einmal die Trasse der S4 überqueren – zu den Feldern und einem einzigen Wohnhaus, das früher einmal ein Bahnwärterhaus war. Der Bauausschuss der Stadt nahm diesen Vorschlag der DB Netz AG ebenso zur Kenntnis, wie auch die Entwürfe für die anderen Brückenbauwerke.

Durchgefallen – und da waren sich alle Fraktionen einig – ist der Entwurf für die Straßenüberquerung Brauner Hirsch – seit Beginn der S4-Planungen ein heißes Eisen. Die Bahn will quer zum Talverlauf eine Brücke über die Bahntrasse mit seitlichen Dämmen errichten, die Stadt fordert von Anfang an eine aufgeständerte Brücke, die das Tunneltal nicht durchschneidet.

Ebenfalls zur Kenntnis nahm der Bauausschuss die Planungen für den Ausbau des Spechtweges. Der Zustand dieser Straße im Bereich Hagen, Hagener Allee und Am Hagen im Süden der Stadt ist mehr als schlecht. Der Gehweg ist unbefestigt und nur durch Leitpfosten von der Fahrbahn getrennt.
Geplant sind eine sechs Meter breite Fahrbahn und ein zwei Meter breiter Fußweg, Kosten: rund 855.000 Euro. Eine Anliegerversammlung am 19. Oktober soll die Bürger über Einzelheiten informieren – auch darüber, ob und in welcher Höhe die Grundstückseigentümer Erschlie0ungsbeiträge zahlen müssen. Zahlreiche Anlieger waren zur Sitzung des Bauausschusses erschienen – mit einer überraschenden Nachricht: Noch nie, so einer der Bürger, habe die Stadt Ahrensburg irgendwelche Anliegerkosten für diese Straße gefordert.



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