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Toter in Havighorst : Polizei sucht Tatort erneut ab

vom

Nach dem Fund einer Leiche auf einem Feldweg in Havighorst im Kreis Stormarn sucht die Polizei noch immer nach der Tatwaffe. Weiterhin hofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Havighorst | Neun Tage nach dem Fund der Leiche des 29-jährigen Massoud A. aus Hamburg-Bramfeld wird am Freitag das Gebiet rund um den Reinbeker Redder von Kräften der Hundertschaft aus Eutin durchsucht. Personenspürhunde hatten zwischen dem Fundort der Leiche und dem 1-er BMW, der dem Getöteten gehört hat, eine Spur angezeigt. Ebenfalls wird ein Teich im Havighorster Weg von Tauchern durchsucht.

Gesucht wird laut Angaben der Polizei nach der Tatwaffe und einem weißen Handy, das dem Opfer gehört haben soll. Von beiden Gegenständen fehlt bisher jede Spur.

Bis heute sind nur sehr wenig Zeugenhinweise bei der Polizei eingegangen. Jeder, der auffällige Beobachtungen im Bereich der Arbeitsstätte des Getöteten, dem Hotel Garni „Marienthal“ in Hamburg, Am Husarendenkmal 33, in der Nacht von Dienstag, 4. März, zu Mittwoch, 5. März, oder in den Tagen zuvor gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Außerdem nimmt die Polizei Hinweise zu Beobachtungen am Abstellort des Fahrzeugs in Hamburg, Reinbeker Redder, auf dem Parkplatz 3/ Hinweisschilder „Galerie“/„Kleingärten“ gegenüber dem dortigen Autohändler oder dem anthrazitfarbenen 1er-BMW mit dem Kennzeichen HH- MF 1778 selbst entgegen. Auch für sachdienliche Hinweise rund um den Tatort in Oststeinbek, Ziegeleistraße, sucht die Polizei weiter nach Zeugen. Sollte jemand im Umfeld des Tatortes Schüsse wahrgenommen haben, kann auch dies für die Polizei zielführend sein.

Hinweise nimmt die Mordkommission in Lübeck unter der Rufnummer 0451-1310 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Das Opfer, ein Nachtportier aus Hamburg, war mit einer Pistole erschossen worden. Zum Hergang und zu den Hintergründen der Tat „macht die Polizei zur Zeit keine Angaben“, sagte Polizeisprecherin Carola Aßmann.

Die Leiche des Mannes war am 5. März von einer Spaziergängerin nahe der Hamburger Stadtgrenze auf einem Feldweg gefunden worden. Der 29-Jährige hatte am Vortag kurz vor Mitternacht seinen Arbeitsplatz, ein Hotel in Hamburg-Wandsbek, verlassen - etwa zehn Kilometer vom Fundort entfernt. Sein Auto, das im Innenraum starke Brandspuren aufwies, war in der Nähe abgestellt.

Der Tote hinterlässt nach Polizeiangaben eine Ehefrau und zwei Kinder im Alter von sechs und zehn Jahren. Weder er noch seine Familie seien polizeilich in Erscheinung getreten, hieß es.

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erstellt am 14.Mär.2014 | 13:03 Uhr

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