zur Navigation springen

Stormarner Tageblatt

01. Oktober 2016 | 14:06 Uhr

Siek : Ole Stolt ist neuer Amtswehrführer

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

„Ich sehe mich als Bindeglied zwischen Kreisfeuerwehrverband, der Amtsverwaltung und den Wehren“

Das Amt Siek hat einen neuen Amtswehrführer: In der jüngsten Sitzung des Amtsausschusses wurde Ole Stolt, Gemeinde- und Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Hoisdorf, in seiner neuen Funktion vereidigt. Zuvor hatten die Delegierten aller Ortswehren Anfang September mit großer Mehrheit für den neuen Chef über neun Ortswehren, drei Musikzüge und vier Jugendwehren im Amt Siek gestimmt.

„Ich sehe mich als Bindeglied zwischen Kreisfeuerwehrverband, der Amtsverwaltung und den Wehren“, sagt Stolt, der schon als Jugendlicher in die Feuerwehr eintrat. „Ich mag die Gemeinschaft und Kameradschaft“, sagt der 51-Jährige. Sein Vorgänger Stefan Majohr hatte das Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung gestellt.

Als nächstes stehen für Ole Stolt die Planungen für 2017 an: Er ist seit 25 Jahren Jahren in der Grundausbildung der Anwärter auf Amtsebene aktiv, plant zudem das Amtskonzert der Musikzüge und muss sich mit diversen Neuerungen befassen. „Das wäre zum Beispiel der Digitalfunk. Wir müssen die Neuerungen gemeinsam mit allen Wehren umsetzen. Es ist eine Herausforderung, das Miteinander mit allen Wehrführungen zu pflegen“, so der Hoisdorfer. Zudem gehört die Begutachtung in Neubaugebieten dazu. Hier prüft die Feuerwehr , ob die Vorgaben der Brandschutzingenieure eingehalten werden, Hydranten und Löschwasserteiche gut zugänglich sind. Beruflich ist der Hauptbrandmeister als Wegewart für die Bahnradwege für den Kreis Stormarn tätig. Ole Stolt war bis zu seinem 16. Lebensjahr bei der Jugendwehr, trat dann zu den Aktiven über. Ab 1991 war er Gruppenführer in Hoisdorf. 2001 wurde er stellvertretender Ortswehrführer, 2002 schließlich Ortswehrführer. 2006 wurde er zum Gemeindewehrführer gewählt, 2014 wiedergewählt in diesem Amt. Und nun auch noch Amtswehrführer. 39 Jahre wirkte er zudem im Musikzug am Tenorhorn mit. Den Ortswehrführer will er bald abgeben, weil die Arbeitsbelastung sonst zu hoch wird.



zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen