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Stormarner Tageblatt

07. Dezember 2016 | 21:19 Uhr

Rümpel : Neues Feuerwehrgerätehaus für rund eine Million Euro

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Nach vierjähriger Beratung folgt in Rümpel der Beschluss / Öffentliche Zuschüsse gibt es nicht

Seit vier Jahren wird in der Gemeinde über den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses beraten. Modul oder herkömmliche Bauweise, Standort, Größe und vor allem die Kosten waren immer wieder Themen bei den Diskussionen. Jetzt hat die Gemeinde einen Beschluss gefasst. Es wird ein neues Gerätehaus auf der Rasenfläche neben dem Gemeinschaftshaus gebaut. Die Kosten belaufen sich auf rund eine Million Euro.

„Seit fast vier Jahren hat die Gemeinde über dieses wohl für Jahrzehnte einmalige Projekt beraten“, so Bürgermeister Torben Schmahl (CDU). Es hätten mindestens drei Gründe für den Bau eines neuen Gerätehauses gesprochen. Der schwerwiegendste Grund war, dass in dem jetzigen Gerätehaus die Unfallverhütungsvorschriften aufgrund konzeptioneller Mängel nicht konsequent eingehalten werden konnten. Der Gemeinde drohte dadurch der Entzug der Versicherung. Ein weitere Grund: Die Feuerwehr als Bestandteil der Gemeindeinfrastruktur müsse mit dem in den vergangenen 40 Jahren stark gewachsenen Umfeld mithalten. Und: Um auch künftig die Freiwillige Feuerwehr attraktiv zu gestalten, sei eine Investition für das Ehrenamt dringend angebracht.

Öffentliche Zuschüsse für den Bau des Gerätehauses wird die Gemeinde nicht bekommen. Finanziert wird die Investitionssumme von einer Million Euro über zinsverbilligte Darlehen, die von der Gemeinde in Anspruch genommen werden können. Für Rümpel bedeutet das eine jährliche Belastung des Haushalts in Höhe von rund 40  000 Euro. „Ich hoffe wir konnten die letzten Zweifel an diesem – zugegeben wirklich umfangreichen – Projekt ausräumen“, sagt Schmahl.

Der verhältnismäßig lange Beratungszeitraum habe die Möglichkeit gegeben, in alle Richtungen zu schauen und abzuwägen. „Das Ergebnis ist ein neues zukunftsfähiges Haus für die Feuerwehr inmitten der Gemeinde am Gemeindezentrum“, betonte der Bürgermeister. Bei der Planung seien alle Maßgaben der Feuerwehr berücksichtigt worden. „Toll finde ich, dass wir nun so weit sind. Ich bin auch zuversichtlich, dass wir nun die Realisierung ohne weitere Stolpersteine hinbekommen“, so Torben Schmahl.

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