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Stormarner Tageblatt

05. Dezember 2016 | 11:30 Uhr

Bad Oldesloe : Neuer Verein will Sonntage planen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Sechs Geschäftsleute haben sich als Gründungsmitglieder für einen Gewerbeverein gefunden. Verschiedene Veranstaltungen sollen wiederbelebt werden.

Wenn es in Bad Oldesloe in Zukunft verkaufsoffene Sonntage geben soll, dann wird es einen neuen Kaufmanns- oder Gewerbeverein geben müssen. Und da es zwei Jahre nach dem Ende der Gemeinschaft Oldesloer Kaufleute (GOK) genug Kaufleute aus der Innenstadt gibt, die Interesse an den verkaufsoffenen Sonntagen und weiteren eigenen Veranstaltungen in der Stadt haben, soll dieser neue Gewerbeverein nun gegründet werden. „Ich hoffe, dass das zeitnah klappt und sehe es tatsächlich als einzige, praktikable Lösung“, so Marco Schmidt, Filialleiter des Modehaus Rohde, Mitglied bei Wir und in der Interessengemeinschaft Handel. „Ohne Vereinsstruktur kommt die IG Handel nicht so richtig in Fahrt. Sie wird in dem neuen Verein aufgehen“, beschreibt der engagierte Kaufmann die Situation.

In diesem Jahr hatte der Wir-Verein die Veranstalterrolle für die vier verkaufsoffenen Sonntage übernommen – sonst hätte es keine gegeben. „Über diese Rolle ist es dann aber auch nicht hinausgegangen. Der Wir-Verein sieht sich weiter nur als Ideengeber“, berichtet Schmidt. Im Jahr nach der GOK-Auflösung hatte die Stadt die verkaufsoffenen Sonntag organisiert. „Das wird es nicht wieder geben. Wir unterstützen gerne, wo es geht, und wir freuen uns, wenn sich ein Gewerbeverein gründet, der aktuell fehlt, aber wir werden nicht mehr Veranstalter“, sagt Agnes Heesch, die bei der Stadt für die Öffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftsförderung zuständig ist.

Kurzzeitig war die Oldesloer Marketing-Agentur Prodibra als Veranstalter im Gespräch. „Wir haben darüber nachgedacht und sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir nur Marketing machen wollen und werden. Darauf wollen wir uns 2017 konzentrieren und nicht auf Veranstaltungen“, stellt Nicole Brandstetter klar.

Enorm wichtig sei, dass der neue Gewerbeverein die eingeplanten 16    000 Euro aus dem Stadtsäckel für die Veranstaltungen bekomme. Marco Schmidt: „Diese 4000 Euro pro Sonntag benötigt man schon.“ Die in diesem Jahr gemachten Erfahrungen führten dazu, dass man jetzt genauer wisse, was funktioniere und was eben nicht. Ganz entscheidend für das Gelingen sei allerdings, dass die einzelnen Geschäfte kreativ und konstruktiv mitwirkten. „Wir werden als Gewerbeverein – so ist die Vorstellung jetzt – dann auch weitere Veranstaltungen wie Laternenumzüge oder das Maikäferfest wieder neu zu beleben“, kündigt Schmidt an.

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erstellt am 10.Nov.2016 | 06:00 Uhr

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