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Stormarner Tageblatt

11. Dezember 2016 | 01:29 Uhr

Stormarn : Mit dem Rad zu Kunst-Orten

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

53 Künstler öffnen Mitte September wieder ihre Ateliers, die man auf sieben Radrouten anfahren kann.

Stormarn hat schöne Landschaften und renommierte Künstler. Am Wochenende 17. und 18. September geht beides eine kreative Verbindung ein. Sieben Radrouten führen zu 53 Künstlern an 27 Orten, zusammen mehr als 200 Kilometer, die man an einem Wochenende nicht schafft.

2013 hatte die „Arbeitsgemeinschaft Stormarn kulturell stärken“ erstmals zu den Kunst-Orten eingeladen, die künftig im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfinden sollen. „Es beflügelt, den Kreis zu erfahren, die Landschaft und die Künstler kennenzulernen“, sagt Kreispräsident und Schirmherr Hans-Werner Harmuth. „Für mich ist das ein Höhepunkt, mein Lieblingsprojekt“, sagt Dr. Martin Lüdiger von der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn.

Erstmals gibt es bei den offenen Ateliers eine Kooperation mit dem Tourismus-Management. Rabea Stahl hat die sieben Fahrradrouten zusammengestellt, die zu den Kunstorten führen. Die finden sich auch prominent auf dem neugestalteten Internet-Auftritt tourismus-stormarn.de, inklusive Kartenansicht und der Möglichkeit, die Tour als PDF- oder Navi-Datei herunterzuladen.

„Wir haben dadurch einen ganz anderen Verbreitungsgrad“, hofft Kreiskulturreferentin Tanja Lütje auf ein regenfreies Wochenende mit vielen Besuchern. Die Routen sind über den gesamten Kreis verteilt, die meisten knapp 30 Kilometer lang. Welche Kunstorte angesteuert werden lässt sich auf der Karte im Internet anklicken. Weitere Informationen zu den Künstlern finden sich unter kunst-orte-stormarn.de. Dort kann auch der Katalog mit allen Künstlern und Routen per E-Mail-Kontaktformular kostenlos bestellt werden.

Ziele sind neben Künstlerateliers auch Ausstellungsräume wie der Marstall Ahrensburg, das Stellwerk Bargteheide sowie die Wassermühle und das Atelierhaus in Trittau. Die teilnehmenden Künstler wurden von einer Jury ausgewählt. Besonderheiten sind in diesem Jahr die Alte Drahtmühle Grönwohld, die Horst Wohlers in 25 Jahren wieder aufbaute und wo er Objekte und Installationen zeigt. Zudem öffnet der Alte Gutshof am Ahrensburger Marstall an diesem Wochenende. Metta Braake und Ben Schütze zeigen dort Malerei, Collagen, Objekte und Installationen.

Zudem gibt es ein Begleitprogramm: Der Kunstkreis Bargteheide lädt nicht nur zur Ausstellung, sondern am Sonntag um 15 Uhr auch zu Musik mit Hans Malte Witte (Saxophon, Flöte Keyboard) und Mauretta Heinzelmann (Violine, Gesang, Posaune) ein. Anschließend begleiten die beiden das Live-Zeichnen von Toni Stellmacher im Mittelweg 2.

Den Obvara-Brand, eine Technik aus Osteuropa, zeigt die Keramikerin Katrin Schober am Samstag ab 14 Uhr in der Alten Oetjendorfer Schule, Oetjendorfer Landstraße 67. Kinder ab sechs Jahren können an beiden Tagen ins Ahrensburger Atelier Mamülei von Nicole Iwanov kommen. In der Parkallee 41b können sie 14 bis 16 Uhr drucken malen und basteln.

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erstellt am 20.Aug.2016 | 06:00 Uhr

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