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Stormarner Tageblatt

09. Dezember 2016 | 16:41 Uhr

Grosshandorf : Küken aus Gullyschacht gerettet – Ente gut, alles gut!

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Feuerwehr hatte gut zu tun: Vom steckengebliebenen Aufzug ging es zur Entenrettung und dann weiter zu einer heißen Herdplatte.

Zwei Mädchen haben am Ostpreußenweg in Großhansdorf in einem Gullyschacht ein hilfloses Entenküken entdeckt (Foto oben links). „Wir hörten das Piepsen aus dem Schacht und sahen nach. Dort saß das Küken und zappelte noch. Wir riefen bei der Polizei an, und die war kurze Zeit später da“, sagten Nele und Emilie, während ein Polizist das Küken aus dem Eimer herausholt. Danach rückte die Feuerwehr zur „Amtshilfe“ an. Die Feuerwehrleute waren gerade von einem steckengebliebenen Aufzug auf der Fahrt ins Gerätehaus zurück. Über eine aufgestellte Steckleiter kletterte der Polizeibeamte über den Zaun und setzte das Entenküken vorsichtig im Wasser aus. Im Eiltempo kam Sekunden später die Entenmutter mit sieben Küken im Schlepptau angerauscht. Nach einer kurzen Überprüfung nahm sie das Kleine an, und alle acht Küken samt Entenmutter zogen davon. Die Entenfamilie ist damit wieder komplett. „Ente gut, alles gut.“

Noch während des Einsatzes kam ein neuer Alarm für die Wehr. In der Küche eines Mehrfamilienhauses am Kortenkamp hatte eine Frau einen Beutel Reis auf der heißen Herdplatte vergessen und dadurch das ganze Haus unter Rauch gesetzt. Drei Einsätze innerhalb einer Stunde, das war neu in der Geschichte der Wehr. Gemeinsam mit Wehrführer Andreas Biemann klarten dann die Kameraden am Abend die Wache nach dem Wassereinbruch während des Unwetters vom Vortag auf (wir berichteten).

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