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Stormarner Tageblatt

02. Dezember 2016 | 21:11 Uhr

Nütschau : Großbrand bleibt rätselhaft

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Bewohner der zehn Wohneinheiten sind durch das Amt Bad Oldesloe-Land untergebracht worden

Auch einen Tag nach dem Großfeuer in Nütschau ist die Ursache unklar – auch, welche Rolle eine Person spielte, die durch die Feuerwehr direkt am Brandort angetroffen und an die Polizei übergeben wurde. Fest steht, dass das Haus auf absehbarer Zeit unbewohnbar bleiben wird. „Das Feuer brach im 1. Obergeschoss aus, in dem zehn Mietparteien wohnen, und griff auf weitere Räume darüber über“, sagt Polizeisprecherin Katrin Bertelsen. Alle Personen konnten sich ins Freie retten. Die Feuerwehr gab an, dass eine Person noch direkt am Brandort angetroffen und durch die Wehr gerettet worden sei. Zudem, so bestätigt Bertelsen, musste eine Bewohnerin ambulant von den Rettungssanitätern versorgt werden. „Ihre leichten Verletzungen stammten allerdings nicht vom Feuer“, sagte Bertelsen. Die Feuerwehrkräfte vor Ort hatten berichtet, dass sie die vor dem Gebäude vorgefundene Person der Polizei übergeben hätten. Der Grund könne „eine Verkettung unglücklicher Umstände sein“, hatte Kreiswehrführer Gerd Riemann erklärt. „Weitere Details kann und will ich dazu nicht nennen“, so Riemann. Der Schaden wird auf 200 000 Euro geschätzt. Die Bewohner der zehn Wohneinheiten sind durch das Amt Bad Oldesloe-Land untergebracht worden – einige auch bei Angehörigen.


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erstellt am 24.Aug.2016 | 16:01 Uhr

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