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Stormarner Tageblatt

03. Dezember 2016 | 03:36 Uhr

Bargteheide : Erster Tag im Amt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

8 Uhr: Dienstbeginn für Bargteheides neue Bürgermeisterin im Rathaus

Volles Programm für Birte Kruse-Gobrecht schon am ersten Tag im Amt. Gestern trat Bargteheides neue und erste Bürgermeisterin um 8 Uhr ihren Dienst im Rathaus an. Stellvertreter Claus Christian Claussen übergab ihr den Generalschlüssel fürs Rathaus und den Dienstausweis. Der Terminkalender ist schon gut gefüllt. Nach der ersten Besprechung mit den Abteilungsleitern folgte die Pressekonferenz für die nächste Sitzung der Stadtvertretung. Der erste Arbeitstag endete erst mit der Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und Verkehr am Abend – gut zwölf Stunden später. Die Bürgermeisterin ist durch eine Erkältung noch etwas angeschlagen.

Jetzt will sie Schritt für Schritt im Amt ankommen und die Mitarbeiter kennenlernen. Auch die Haushaltsberatungen sind auf der Tagesordnung: „Das ist eine sehr sportliche Zeitschiene.“ Ab heute steht Besuch aus Bargteheides Partnerstadt Zmigrod auf dem Programm. Bei der Begrüßung der 37 Gäste im Schulforum und der Stadtrundfahrt morgen möchte Kruse-Gobrecht dabei sein. Zum Abendessen im „Schützenhof“ hat sich auch Amtsvorgänger Dr. Henning Görtz angekündigt.

Zmigrods Bürgermeister Robert Lewandowski, seine Tochter und ein Dolmetscher sind zu Gast in ihrer Wohnung. „Mein Sohn Karl hat schon eine deutsch-polnische Übersetzungs-App erprobt“, sagt sie. Hier gibt es auch familiäre Bezugspunkte mütterlicherseits. „Sie wurde im heutigen Polen geboren, im Dorf Wusseken bei Danzig“, sagt sie. Im kommenden Jahr wollen beide den Ort wieder besuchen. Auch nach Znigrod möchte sie dann reisen, zusammen mit der Bargteheider Delegation.

Der Arbeitsaufwand schreckt Birte Kruse-Gobrecht nicht. „Es ist nicht weniger als bei meinem Netzwerk und der Elternarbeit“, sagt sie. Hilfreich dabei seien die kurzen Wege in Bargteheide. Diverse Abstimmungsgespräche mit den Abteilungsleitern stehen an, das Kennenlernen der Arbeitsabläufe im Rathaus und die erste Ausschusssitzung.

„Es geht gleich vielfältig und spannend los“, erklärt Birte Kruse-Gobrecht und schmunzelt. Die Entscheidungen träfe die Politik, sie könne nur Impulse geben.

Der erste Stadtrat Claussen hat den Bürgermeisterjob knapp fünf Monate ehrenamtlich gemacht, nachdem Dr. Henning Görtz zum Landrat gewählt wurde. Er zieht eine positive Bilanz: „Es gab keine Lücke, nichts wurde aufgeschoben.“ Das könne aber nur gelingen, wenn alle Mitarbeiter mitzögen. „Es hat Spaß gemacht“, sagt Claussen, „das Rathaus ist gut geordnet und hat kompetente Mitarbeiter.“ Als gewählter Stellvertreter bleibe er noch zwei Jahre im Amt.







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