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Stormarner Tageblatt

04. Dezember 2016 | 17:18 Uhr

Souverän : Endspurt zum Klassenerhalt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Tischtennis-Regionalligist Bargteheide verhindert durch starke Rückrunde und zwei Remis zum Abschluss den Abstieg. Für die kommende Saison lässt das Pozenzial der Youngster hoffen.

Von ausgelassener Partystimmung war vorerst keine Spur. Tischtennis-Regionalligist TSV Bargteheide hatte gerade durch ein überraschendes 8:8 gegen Vizemeister TSV Schwarzenbek den letzten benötigten Punkt zum Klassenerhalt eingeheimst. Doch statt für Sektduschen entschieden sich die Bargteheider für ein besinnliches Zusammensein. „Wir wollten unseren treuen Zuschauern auch im abschließenden Spiel am Folgetag noch etwas bieten“, begründete Teamkapitän Christian Velling. Das gelang: Mit einem 8:8 gegen die Füchse Berlin schafften die Stormarner einen gelungenen Saisonabschluss auf Tabellenrang sechs. „Die Partie gegen die Füchse haben wir zwar hinten raus vergeigt, aber es war schön, ohne Druck aufspielen zu können“, so Velling. Anschließend stieg dann die große Klassenerhaltfeier mit den Fans.

Druck hatten die Stormarner zuvor die gesamte Saison über gehabt. Trainingsrückstand, berufliche Verpflichtungen – die Weinroten reihten sich früh in den unteren Tabellenregionen ein. Nach der Hinrunde standen Velling und Co. mit 4:14 Punkten auf Rang acht, dem Relegationsplatz.

Eine Zitterpartie aber blieb aus. „Wir sind einfach immer besser ins Spiel gekommen, nachdem wir den Trainingsrückstand aufgeholt hatten“, erklärte Velling die starke Rückrunde. Es gab aber noch zwei andere Gründe für den Klassenerhalt: die Heimstärke – und den Spielplan. Denn von den neun Partien der Rückrunde durften die Stormarner gleich sieben (vier Siege, zwei Remis) vor eigenem Publikum austragen. Das hat die Weinroten zum Erfolg getragen.

In der Rückrundentabelle stehen die Bargteheider gar mit 12:6 Punkten auf Rang vier. Die Youngster haben dazugelernt – ein anderes Ziel als den Klassenerhalt wird es dennoch vorerst auch kommende Spielzeit nicht geben. „Das wäre etwas vermessen“, betont Velling: „Wir haben zwar das Potenzial, eine gute Saison zu spielen, aber man muss auch schauen, wie sich die Staffel letztlich zusammensetzen wird.“

TSV Bargteheide – TSV Schwarzenbek 8:8

Ole Markscheffel/Clemens Velling – Frederik Spreckelsen/Henrik Weber 11:8, 11:8, 2:11, 11:9; Florian Keck/Leo Schultz – Fredrik Lundquist/Sören Wegner 9:11, 8:11, 11:8, 5:11; Constantin Velling/ Christian Velling – Moritz Spreckelsen/Jan Wegner 11:5, 11:6, 11:4; Markscheffel – F. Spreckelsen 9:11, 11:7, 11:5, 10:12, 10:12; Keck – Lundquist 11:6, 11:9, 11:7; Constantin Velling – M. Spreckelsen 11:8, 11:7, 14:12; Christian Velling – S. Wegner 7:11, 4:11, 9:11; Schultz – Weber 11:9, 11:9, 8:11, 11:4; Clemens Velling – J. Wegner 11:5, 11:8, 11:6; Markscheffel – Lundquist 9:11, 8:11, 11:8, 8:11; Keck – F. Spreckelsen 6:11, 10:12, 11:9, 5:11; Co. Velling – S. Wegner 10:12, 8:11, 7:11; Chr. Velling – M. Spreckelsen 9:11, 11:5, 6:11, 10:12; Schultz –J. Wegner 11:9, 11:7, 11:5; Cl. Velling – Weber 9:11, 3:11, 11:6, 11:7, 11:7; Markscheffel/Cl. Velling – Lundquist/S. Wegner 6:11, 8:11, 4:11.

TSV Bargteheide – Füchse Berlin 8:8

Markscheffel/Cl. Velling – Daniel Bartels/Thanh Phong Le Trung 12:10, 11:1, 11:7; Keck/Schultz – Martin Dietrich/Axel Berger 11:4, 8:11, 7:11, 8:11; Co. Velling/Chr. Velling – Diego Hinz/Stephan Köpp 14:12, 11:13, 11:5, 8:11, 5:11; Markscheffel – Bartels 11:8, 11:13, 13:15, 11:5, 12:10; Keck – Dietrich 11:8, 11:7, 10:12, 11:5; Co. Velling,– Hinz 11:13, 11:9, 3:11, 11:9, 11:5; Chr. Velling – Berger 11:6, 8:11, 11:8, 8:11, 11:7; Schultz – Köpp 4:11, 11:7, 10:12, 11:9, 6:11; Cl. Velling – Le Trung 11:9, 11:1, 11:0; Markscheffel – Dietrich 5:11, 4:11, 15:13, 11:5, 8:11; Keck – Bartels 11:6, 11:8, 11:13, 15:13; Co. Velling – Berger 9:11, 6:11, 12:10, 7:11; Chr. Velling – Hinz 10:12, 8:11, 7:11; Schultz – Le Trung 11:0, 11:0, 11:0; Cl. Velling – Köpp 8:11, 9:11, 12:10, 10:12; Markscheffel/Cl. Velling – Dietrich/Berger 11:8, 13:11, 12:14, 8:11, 5:11.

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