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Stormarner Tageblatt

10. Dezember 2016 | 02:12 Uhr

Ambitioniert : Die Vorfreude ist groß vor dem Ligastart

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Neu formierter Badminton-Bundesligist TSV Trittau hofft nach drei siebten Plätzen in Folge auf eine Saison ohne Abstiegssorgen.

Mit einer neu formierten Mannschaft startet der TSV Trittau am Wochenende in seine vierte Spielzeit in der Badminton-Bundesliga. Die Stormarner, die zuletzt dreimal in Folge Platz sieben im Abschlussklassement belegten, hoffen auf einen guten Start – und darauf, gar nicht erst in den Abstiegskampf verwickelt zu werden. „Es wäre schön, wenn wir Platz sieben einmal toppen würden“, sagt Teamkapitän Nikolaj Persson, hält sich vorerst aber noch bedeckt hinsichtlich eines klar formulierten Saisonziels. „Nach dem ersten Doppelspieltag sehen wir klarer, momentan ist es noch schwer zu sagen, wo wir stehen.“

Vom Potenzial her sieht der 25-Jährige den TSV besser aufgestellt als in den vergangenen Jahren – auch wenn der Verlust von Robin Tabeling schwer wiege. „Ich glaube, dass wir insgesamt breiter und auch stärker aufstellt sind“, sagt Persson, der neben Bruder Jonathan, Ary Trisnanto und Iris Tabeling einer von nur vier verbliebenen Spieler aus der Vorsaison ist. Neu bei den Herren sind der Schwede Mikael Westerbäck (Position 148 der Weltrangliste), der Pole Milosz Bochat, der Mexikaner Job Castillo und der aus Gifhorn gekommene Patrick Kämnitz. Bei den Damen sind die 19-jährige Thailänderin Kilasu Ostermeyer, die Spanierin Sara Penalver Pereira (17, Vize-Jugendeuropameisterin der U  17) und die Indonesierin Priskila Siahaya (19) neu dabei. Mittlerweile stellen die Trittauer also eine echte Multikulti-Truppe. In Zeiten der Globalisierung nichts ungewöhnliches – im Badminton erst recht nicht. „Das ist inzwischen ein echter Trend geworden, viele Mannschaften gehen mit bunt gemischten Teams an den Start“, so Persson, der diesem Nationenmix viel Positives abgewinnen kann. „Zu den meisten Neuzugängen haben wir schon eine längere Verbindung gehabt, deshalb war die Integration kein Problem. Außerdem sind alle noch sehr jung und wollen sich in der Bundesliga beweisen. Ich glaube also, dass wir in der Kaderzusammenstellung vieles richtig gemacht haben.“

Die Vorfreude vor den Auswärtspartien am Sonnabend beim Vorjahresachten TSV Neuhausen-Nymphenburg und tags darauf beim Aufsteiger TSV Freystadt ist groß. „Im vergangenen Jahr fing die Saison bereits im August an. Jetzt starten wir erst im September und konnten zuvor bereits zwei Turniere spielen – daher fühle ich mich jetzt schon bereit“, sagt der Trittauer Teamkapitän, der hofft, dass er und seine Mitspieler keine großen Anlaufschwierigkeiten haben werden. Denn um sich eine gute Ausgangsposition für den weiteren Saisonverlauf zu verschaffen, wären zwei Auswärtssiege gegen vermeintliche schwächere Teams durchaus wichtig.

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