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Stormarner Tageblatt

24. April 2017 | 17:19 Uhr

Bargteheide : Der historische Nachschlag

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Noch einmal: Vortrag „150 Jahre Kreis Stormarn – Bargteheide im Bild“ / Zeit des Erinnerns

Das Kreisarchiv Stormarn zeigt in Kooperation mit der Stadt Freitag, 24. März, ab 19 Uhr im Ganztagszentrum, Am Markt 2, noch einmal den Bildvortrag „150 Jahre Kreis Stormarn – Bargteheide im Bild“. Historikerin Dr. Karin Gröwer wird Sie auf eine kurzweilige und informative Bilderreise durch die Vergangenheit Bargteheides mitnehmen.

Die teilweise noch nie gezeigten Bilder, die von dem noch stark ländlich geprägten Dorf um 1900 bis zum modernen städtischen Leben im neuen Jahrtausend hinein reichen, werfen Schlaglichter auf die Entwicklung Bargteheides. Sie entführen die Betrachter in eine heute fremd erscheinende Vergangenheit wie die zaghaften Anfänge des Gewerbegebietes um 1960 oder lassen Altvertrautes wie die beliebte Gaststätte „Lindenhof“ wieder lebendig werden. Die allgegenwärtigen Erdarbeiten, die die Straßen Bargteheides zur Verlegung von Wasserleitungen und Kanalisation in den 1960er Jahren durchwühlten, führen vor Augen, dass Verkehrsbehinderungen nicht nur ein aktuelles Problem darstellen.

Auf die Zuschauer warten Erinnerungen an die Umzüge des Kindervogelschießens in den 1950er und 60er Jahren und die Volks- und Schützenfeste in den 1970ern und 80ern. In manch einem werden Erinnerungen an die Schulzeit in der Volksschule an der Alten Landstraße, der Dörfergemeinschaftsschule Bargteheide-Land oder der Realschule am Schulzentrum wach. Für einen entschwundenen Ort im Herzen Bargteheides – den Jahnplatz – steht noch heute der Straßenname „Am Alten Sportplatz“. Er war bis um 1970 Arena für den Schulsport und zahllose Fußballspiele, Veranstaltungsort für den TSV und viele Kreissportfeste.

Die Badestelle am Teich in dem als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme unter den Nationalsozialisten 1933 angelegten Volkspark wandelte sich Ende der 1960er Jahre zu einem modernen Schwimmbad. Das alljährliche Abbaden als krönender Abschluss der Badesaison war immer von humoristischen Einlagen begleitet, für die 1971 auch das damals älteste DLRG-Mitglied Helmut Linsen noch einmal vom Drei-Meter-Sprungbrett fiel.Fotografen dokumentierten den Bau von Schlichtwohnungen um 1960 ebenso wie den Einbruch in die Volksbank 1965 und den autofreien Sonntag 1991. Sie fingen skurrile Situationen wie das üppige kalte Büfett zum 100-jährigen Bestehen des TSV 1968 ein oder die besondere Stimmung auf den noch beschaulichen Straßen um die Mitte des 20. Jahrhunderts.


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