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Stormarner Tageblatt

26. November 2014 | 12:06 Uhr

Den Bogen nicht überspannen

vom

Schleudersitz "Das ist das schönste Amt neben dem Papst", hatte Franz Müntefering mal gesagt, als er zum SPD-Vorsitzenden gewählt worden war. Ob das in Oldesloe auch gilt? Zweifel sind da schon angebracht, denn in den vergangenen Jahren hat sich niemand lange auf dem Posten gehalten. Carsten Stock ist jetzt mit 100 Prozent der Stimmen auf den Schild gehoben worden. Ein grandioses Ergebnis, aber davon darf sich keiner blenden lassen, denn vom ... nennen wir sie mal "anderen Flügel" ... war keiner zur Mitgliederversammlung gekommen. Außerdem darf man nicht vergessen, dass das Landesschiedsgericht sich noch mit einem Widerspruchsverfahren der abgewählten Vorstandsmitglieder befassen muss. Und selbst wenn das ebenso abgeschmettert werden sollte wie das Verfahren vor dem Kreisschiedsgericht, bliebe ja immer noch der Gang vor die Gerichte. Beim ASB kann man davon ein Lied singen. Tja, wer weiß schon, was im Hintergrund noch so alles abläuft.

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Die CDU hat ihre internen Querelen beigelegt und zeigt neuerdings wie es gemacht wird: Prominente Themen werden mit Veranstaltungen besetzt, Hintergrundgespräche geführt und ein Sommerfest macht sich auch immer gut. Die SPD hingegen findet als Partei schon lange nicht mehr statt - die Fraktion macht ihre Arbeit gut, aber viel mehr passiert nicht.

Freigestellt So schnell kann das gehen. Die FBO muss nur immer penetrant "Innenstadt attraktivieren" und "Parkgebühren sind schädlich" rufen schon sind die anderen Fraktionen wie hypnotisiert. Da liefern sie sich im Planungsausschuss ein regelrechtes Rennen, wer als Erster zum Antrag von GOK und AK Hude, an Tagen mit Aktionen auf Parkgebühren zu verzichten, Zustimmung rufen kann. Man könnte ja als derjenige dargestellt werden, der der Innenstadt den Dolchstoß versetzt. Parkgebühren abzuschaffen, ist populär, das gibt Stimmen. Ob es allerdings die Rettung der Innenstadt ist, lassen wir mal dahingestellt. Auf jeden Fall schadet es nicht, das ist klar.

Das gewählte Verfahren, nicht auf Parkgebühren zu verzichten, sondern sie bei Vorlage des kleinen Zettelchens zu erstatten, hat jedenfalls einen großen Vorteil: Man wird genau sehen können, wie viele Leute tatsächlich zur Veranstaltung kommen, wie viel Zeit sie eingeplant haben und vor allem wird sich aus der Differenz zwischen ausgegebenen und zur Erstattung eingereichten Parkscheinen ablesen lassen, welche Bedeutung die Parkgebühren bei den Besuchern der Innenstadt wirklich haben.

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von
erstellt am 18.Aug.2012 | 08:28 Uhr

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