zur Navigation springen

Stormarner Tageblatt

05. Dezember 2016 | 05:32 Uhr

Ahrensburg : Belegschaft radelte allen davon

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Mitarbeiter des Unternehmens proALPHA Consulting sind die fahrradaktivsten im ganzen Land. Dafür gab es jetzt einen Scheck.

„Mit dem Rad zur Arbeit“, unter diesem Motto hatte die AOK-Gesundheitskasse in diesem Jahr zum 13. Mal alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu einer landesweiten Mitmachaktion aufgefordert. Die Aufgabe: Zwischen Mai und August an mindestens 20 Arbeitstagen mit dem Fahrrad zur Arbeit.

„Diese Aktion ist bei den Menschen sehr beliebt“, sagte AOK-Landesdirektor Thomas Haeger während der Auszeichnung des „fahrradaktivsten“ Unternehmens – das seinen Sitz in Ahrensburg hat. Die proALPHA Consulting, ein Unternehmen aus der Softwarebranche mit weltweit insgesamt 20 Niederlassungen, fuhr in diesem Jahr allen voran. „Von unseren 80 Mitarbeitern hier in Ahrensburg ist ein Viertel mit dem Rad unterwegs“, freute sich proALPHA-Geschäftsführer Matthias Kläsener nicht nur über die zum ersten Mal gewonnene Auszeichnung, sondern auch über einen Scheck in Höhe von 500 Euro. „Von diesem Geld werden wir eine firmeneigene Fahrrad-Reparaturwerkstatt einrichten.“

Ein Vorhaben, über das sich auch die Fahrradbeauftragte des Unternehmens, Swantje Kölding, freute. „Natürlich gibt es manchmal einen platten Reifen, jetzt haben unsere Radfahrer die Werkstatt gleich im Haus“, lachte sie. Eine besondere Auszeichnung erhielt André Janz, er radelte an 59 Tagen zur Arbeit und legte dabei rund 400 Kilometer zurück. Der Lohn war eine hochwertige Satteltasche.

Mit dem Rad zur Arbeit unterwegs waren rund 2300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 701 Betrieben, die während des Aktionszeitraumes rund 1,2 Millionen Kilometer zurücklegten. „Das entspricht einer 30-maligen Erdumrundung“, lobte Thomas Haeger, „es ist uns gelungen, das Fahrrad noch stärker in den Alltag einzubinden und die Menschen zu mehr Fitness und Ausdauer zu motivieren.“

Landesweit haben die Radler in diesem Jahr die Umwelt um rund 197 Tonnen Kohlendioxid entlastet und – so hatte die Gesundheitskasse ausgerechnet – rund 28,3 Millionen Kalorien verbraucht. „Wenn es uns gelingt, noch mehr Arbeitnehmer davon zu überzeugen, statt mit dem Auto mit dem Rad zur Arbeit zu kommen, dann bleibt die Umwelt von Feinstauben und Abgasen verschont, die auf Kurzstrecken besonders stark ausgestoßen werden“, betonte Carsten Massau, Landesgeschäftsführer des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), der diese Aktion mit unterstützt.



zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen