zur Navigation springen

Stormarner Tageblatt

08. Dezember 2016 | 21:07 Uhr

Ahrensburg : Bei Anruf persönliche Begleitung

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

In Stormarn und dem Kreis Bad Segeberg können ältere und gehandicapte Menschen ab sofort einen Begleiter für Busfahrten buchen.

Anrufen, Termin vereinbaren – und bequem und sicher ans Ziel, zum Beispiel zum Arzt oder zu einer Behörde, kommen – dieser „BusBegleitService“ für ältere Menschen oder Menschen mit Handicap wird ab kommenden Montag, 17. Oktober, vom Zentrum für interkulturelle Bildung und Arbeit (ZiB) in Ahrensburg angeboten.

Das Angebot ist eine Ergänzung zum seit vielen Jahren bestehenden Bus-Begleit-Service – mit einem großen Unterschied: Die Begleiter treffen die Kunden an der Haltestelle, fahren mit ihnen im Bus und begleiten sie dann zu ihrem Ziel. Auf Wunsch gilt die Begleitung auch für den Rückweg. Angeboten wird dieses AHA-Bus-Mobilitätskonzept (AHA steht für Aktivregion Holsteins Herz und Alsterland) in den Kreisen Stormarn und Bad Segeberg.

„Den stationären Begleitservice in den Bussen gibt es seit 15 Jahren, neu ist jetzt die mobile persönliche Begleitung der Fahrgäste zu ihrem Ziel“, erklärt Dr. Albrecht Iwersen vom ZiB, „die Begleiter geben den Fahrgästen ein Sicherheitsgefühl und helfen in Konflikt- und Notfällen.“

Die Busbetreiber Autokraft und HVV (VHH) unterstützen diesen Service, gefördert wird das zunächst auf zwei Jahre befristete Projekt von den Aktivregionen Holsteins Herz und Alsterland sowie den Verkehrsbetrieben. Wichtig: Der Begleitwunsch sollte unbedingt einen Tag vor dem Termin angemeldet werden (04102) 4739281 (montags bis donnerstags von 10 bis 13 Uhr). Der Begleitservice ist kostenlos und wird montags bis sonnabends von 8 bis 16 Uhr angeboten. „Die Arbeit als Begleitservice eignet sich auch für Rentner oder Langzeitarbeitslose“, sagt Koordinator Danny Franke. Derzeit gibt es drei Busbegleiter.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen