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Stormarner Tageblatt

05. Dezember 2016 | 21:49 Uhr

Reinfeld : Amtsdirektor kommt aus Nordstormarn

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Mit zehn von 15 Stimmen wurde Stefan Wulf aus Badendorf als Nachfolger von Sönke Hansen gewählt

Das Amt Nordstormarn kann nach einer fast einjährigen Durststrecke endlich aufatmen. Gestern wählten die Mitglieder des Amtsausschusses in geheimer Wahl ihren neuen Amtsdirektor. Viele Monate lang hatten Bürgermeister Hans-Joachim Schütt aus Barnitz und Hauptamtsleiterin Christina Lehmann die Amtsgeschäfte kommissarisch geführt, nachdem Sönke Hansen krankheitsbedingt ausfiel und in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedet wurde. Nun ist eine Ablösung in Sicht.

Mit zehn von 15 Stimmen wurde Stefan Wulf (47) im Sitzungssaal des Amtsgebäudes gewählt. Er konnte sich gegen über 50 Mitbewerber durchsetzen und kam schnell in die engere Auswahl von drei zu wählenden Kandidaten. Stefan Wulf ist im Amt Nordstormarn durchaus kein Unbekannter. Er engagiert sich als Mitglied der Kommunalen Wählervereinigung in der Gemeindevertretung seines Heimatortes Badendorf, wohin er 2010 mit seiner Frau und seinen beiden Kindern zurückzog. „Wenn ich nicht durch und durch Nordstormarner und Badendorfer wäre, hätte ich mich wohl nicht für dieses Amt beworben“, sagt der 47-Jährige, der zurzeit noch als Verwaltungsbeamter im Bereich Haushalt der Landespolizei arbeitet, aber so schnell wie möglich kündigen wird, um die Amtsgeschäfte in Nordstormarn zu übernehmen. Das hofft nach der Wahl auch Amtsvorsteher Paul-Friedrich Beeck: „Wir im Amt sind stolz auf unsere motivierten Mitarbeiter. Das soll auch so bleiben.“ Genauso sieht es der frisch gewählte Amtsdirektor. Das Wichtigste sei erst einmal, alle Mitarbeiter kennenzulernen und zu sehen, was am dringlichsten im Amt zu erledigen sei. „Mein Interesse liegt eindeutig in der Kommunalpolitik. Ich pflege seit Jahren gute Beziehungen zu den Bürgermeistern,“ betonte er und bedankte sich für das in ihn gesetzte Vertrauen des Ausschusses.

Seine Erfahrungen aus Verwaltung und freier Wirtschaft hätten bei seiner Bewerbung wohl mit den Ausschlag gegeben. Sicher sei er auf die Unterstützung der Bürgermeister und des Amtes angewiesen. Er freue sich sehr auf die Zusammenarbeit. Die Menschen in Nordstormarn liegen dem Verwaltungsbeamten besonders am Herzen. Daher möchte er „bürgernahe Dienstleistungen“ für die Gemeinden und ihre Bürger anbieten. Auch mit der Stadt Reinfeld wünscht er sich eine gute und intensive Zusammenarbeit. Eine Zusammenlegung beider Verwaltungen könne er sich nur bei einem Effizienzgewinn und dringender Notwendigkeit vorstellen. Beides sei momentan nicht gegeben.

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erstellt am 02.Sep.2016 | 11:25 Uhr

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