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Stormarner Tageblatt

07. Dezember 2016 | 15:35 Uhr

Ammersbeker Erfolgsgeschichte Bürgerverein

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Weihnachtsmarkt, Seifenkistenrennen, Kram- und Pflanzenmarkt, Streuobstwiese, Pflanzaktionen und Frühjahrsputz – das sind nur einige der vielfältigen Aktivitäten des Ammersbeker Bürgervereins. Am Sonntag feierte er 25-jähriges Bestehen im Pferdestall – auf den Gründungstag genau.

„Es ist eine Erfolgsgeschichte für und mit den Bürgern“, bilanzierte der langjährige Vorsitzende und Gründungsvater Jens Harksen. Ende der 80-er Jahre entstanden Bauhof und Rathaus, der Pferdestall wurde entkernt und saniert. „Der damalige Bürgermeister Werber Schwiderski kam mit der Idee, dass man um die Pferdeschwemme gut einen Weihnachtsmarkt organisieren könnte“, so Harksen. Der zweite Anlauf dazu war erfolgreich, aber die Organisation überforderte den damaligen Gemeindevertreter. So schlug die Geburtsstunde für den Bürgerverein und seine erste Aufgabe. Bis heute ist der Markt mit viel Herz und ohne Kommerz ein Glanzlicht in der Adventszeit.

Insgesamt 20 Aktivitäten werden heute unter dem Dach des Bürgervereins organisiert. Aus den 26 Gründern sind 483 Mitglieder geworden. „Wir möchten jetzt gern die 500 knacken“, sagte der jetzige Vorsitzende Jans Ploog. „Noch ein Verein, was soll das?“, dachte Bürgervorsteherin Ingeborg Reckling vor 25 Jahren zunächst. Ihre anfängliche Skepsis wich rasch Bewunderung für das Engagement. Der Bürgerverein sammelte mit dem Kulturkreis Geld für Bestuhlung und eine Tonanlage für den Pferdestall. Auch der Jugendtreff werde gefördert. „Der Bürgerverein braucht also keine Zuschüsse, im Gegenteil“, sagte sie. Das alles sei auch Harksen und seiner liebenswürdigen Hartnäckigkeit zu verdanken. „Vereinsziel bleibt auch die Pflege des Zusammengehörigkeits-Bewusstseins aller Ortsteile“, sagte Ploog. Mit Ironie beleuchtete Dirk Ibbeken in Arbeitskluft die Freuden des Ehrenamts. „Nach stundenlangem Würstchenbraten bringt man besonderen Duft nach Haus, beim Frühjahrsputz stolpert man durch Gräben und Knicks.“ Die Funde in der Feldmark seien besonders für Jugendliche lehrreich: „Sie sehen dabei, welche Vielfalt an Alkoholika das Leben bereithält.“




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