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Stormarner Tageblatt

24. April 2014 | 07:50 Uhr

Spitzenergebnis in Großhansdorf - 94 Prozent für Bürgermeister Voß

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der parteilose 48-jährige Bürgermeister von Großhansdorf hatte 2007 schon 97 Prozent Ja-Stimmen geholt. Bei seiner Wiederwahl kam er immer noch auf ein grandioses Ergebnis. Janhinnerk Voß hatte keinen Gegenkandidaten.

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Janhinnerk Voß bleibt Bürgermeister in Großhansdorf. Er hat zwar Stimmen eingebüßt, aber das Traumergebnis der letzten Bürgermeisterwahl im Jahr 2007 ist auch kaum zu stoppen. Damals wählten ihn 97 Prozent der Bürger, nur 77 Großhansdorfer votierten vor sechs Jahren gegen ihn. Jetzt kassierte er mehr Gegenstimmen und damit kommt Janhinnerk Voß nach dem vorläufigen Endergebnis auf etwa 94 Prozent.

Mit „nein“ stimmten danach bis zu 9,8 Prozent der Wähler. Die Wahlbeteiligung bei der Abstimmung über den Bürgermeister betrug in den fünf Wahlbezirken zwischen 73 und 78,2 Prozent. Und für Voß votierten zwischen 90 und 98 Prozent der Wahlberechtigten. Das Endergebnis aus dem letzten Wahlkreis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor.

„Mit einer Neun als erster Zahl im Wahlergebnis kann ich gut leben“, sagt Voß. Er erinnert auch an Kontroversen wie um den Edeka-Markt oder den Solarpark. „Das hat jetzt sicher eine Rolle gespielt“, sagt Voß. Er werde weiterhin parteineutral handeln: „Das ist sehr wichtig.“

Diesmal waren 7770 Bürger wahlberechtigt für die Bürgermeisterwahl und etwa 7500 für den Bundestag. „Der Unterschied erklärt sich daraus, dass auch EU-Ausländer und Jugendliche ab 16 Jahren über den Bürgermeister mitstimmen dürfen“, sagt Voß. Er hatte auf seiner Tour durch die Wahllokale selbst gesehen, dass auch einige Jugendliche und Bürger mit südlicherem Teint gern an die Urne gingen. „Sie wirkten stolz und haben sich sichtlich gefreut, dass sie mitbestimmen dürfen“, sagt er.

Bürgervorsteher Jens Heinrich (CDU) hatte ihn begleitete. „Einige haben gemeckert, dass sie bei der Bürgermeisterwahl nur mit Ja oder Nein stimmen können“, sagt Heinrich, der die Wahlparty der Christdemokraten im benachbarten Waldreitersaal moderierte. Trotz der Traumergebnisse für ihre Partei reagierten die etwa 30 Gäste hanseatisch zurückhaltend.

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