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Stormarner Tageblatt

11. Dezember 2016 | 07:18 Uhr

Reinbek : 1000 Verpackungen – eine Firma

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Wirtschafts-Senioren berieten Michael Riepe in Reinbek während der Gründungsphase des Handelshauses.

Dosen für Hautcremes, Flaschen für Öle, für Putzmittel, Ketchup und anderes mehr – wohl jeder von uns nimmt sie täglich in die Hand. Primärverpackungen heißen die Behältnisse im Fachjargon. In Reinbek gibt es seit Herbst 2015 ein Handelshaus, das genau das anbietet: Verpackungen in allen Formen, Materialien und Farben. Das ist die Riepe Hamburg GmbH. Jetzt stellten die Wirtschafts-Senioren Hamburg ihre Beratertätigkeit am Beispiel dieses Unternehmens vor.

Den ersten Kontakt zwischen Geschäftsführer Martin Riepe und den Beratern hatte es im März 2014 gegeben, ursprünglich wollte der 48-Jährige eine bestehende Firma, die auch Verpackungen anbietet, übernehmen. „Die Kaufpreisforderungen waren einfach zu hoch“, sagt der Diplom-Kaufmann, der jahrelang ein Unternehmen für Verpackungsmittelherstellung in Ostwestfalen geleitet hatte. Riepe holte sich Rat bei den Wirtschafts-Senioren und entschloss sich, eine Firma zu gründen. Vom Businessplan für die Neugründung über Gespräche mit Banken bis zum Eintrag ins Handelsregister gab es Unterstützung.

Den Zusatz „Hamburg“ im Firmennamen erklärt Martin Riepe damit, dass er zwar unbedingt nach Schleswig-Holstein wollte, aber zugleich die Nähe zur Hansestadt verdeutlichen wollte. „Unser Sitz ist Reinbek, aber wir haben eine Hamburger Vorwahlnummer, Kunden in Süddeutschland oder dem europäischen Ausland können mit der Ortsbezeichnung Reinbek nicht so viel anfangen“, so Riepe.

Seine Firma produziert nicht selbst, „ich vermittele die von den Herstellern gewünschten Verpackungen. Die bestehen meistens aus zwei oder drei verschiedenen Komponenten, die Hersteller möchten aber lieber nur mit einem Auftragnehmer verhandeln – und das bin dann ich. Ich suche diejenigen Firmen, die bestimmte Materialien, wie etwa spezielle Gläser oder Verschlüsse anbieten“, betont der Firmenchef.

Etwa 1000 unterschiedliche Verpackungen hat Martin Riepe bereits in seinem Sortiment, im ersten Geschäftsjahr hat er rund eine Million Verpackungen „vermittelt“. Einer seiner Kunden ist inzwischen die Beiersdorf AG (Nivea). Mit anderen namhaften Herstellern steht er in Verhandlungen. Übrigens: Gefragt nach den größten Hürden während der Gründungsphase hat Martin Riepe eine spontane Antwort: „Der Eintrag in das Lübecker Handelsregister machte zunächst Probleme, das lag an dem Zusatz „Hamburg“ im Firmennamen.

>„2015 hatten wir 28 Beratungsgespräche“, so Burmeier. Heute n beraten wir Vereine, soziale Einrichtungen, gemeinnützige Unternehmen, Genossenschaften und Stiftungen.“

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