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Stormarn : 100 neue Schützen im Kreis, aber Nachwuchs fehlt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Erstmals wird ein Bürgerkönig samt Rittern oder Hofstaat ermittelt – unabhängig vom Geschlecht.

„Wir haben den stärksten Mitgliederzuwachs im Norddeutschen Schützenbund“, verkündete Rolf-Peter Fröhlich stolz beim Kreisschützentag. Der Vorsitzende des Kreisschützenverbandes freut sich über 100 neue Aktive in Stormarn. Damit sind es jetzt 1960 Mitglieder. Weniger positiv sieht es Peter Kröhnert, der Präsident des Norddeutschen Schützenbunds: „Uns fehlen die Jugendlichen und die Altersgruppe zwischen 20 und 40 Jahren.“ Hier sind die Mitgliedszahlen leicht gesunken. Die Resonanz der Bevölkerung auf die Schützenfeste hat offenbar nachgelassen: „Es gibt große Probleme, das Zelt bei einem Fest vollzubekommen“, heißt es im Jahresbericht. Viele Vereine und Gilden haben deshalb beschlossen, statt an zwei bis drei Tagen nur noch an einem oder zweien zu feiern.

Kreispräsident Hans-Werner Harmuth hob die Bedeutung des Schützenwesens hervor: „Vereine, die auf Tradition achten, sind wichtig für Stormarn.“ Vor allem Jugendliche sollten unterstützt und an den Sport herangeführt werden. Die Vereine müssten sich auf Veränderungen einstellen.

Erstmals wird in diesem Jahr kreisweit ein Bürgerkönig (oder Bürgerkönigin) samt Rittern oder Hofstaat ermittelt, unabhängig vom Geschlecht. Die Teilnahme steht allen Stormarnern und den Einwohnern der angrenzenden Gemeinden frei, die nicht in einem Schützenverein sind.

Der Wettbewerb wird auf den Schießständen der Vereine im Kreis ausgetragen, die das in eigener Regie handhaben. Die drei Sieger werden während des Kreiskönigsballs im kommenden März proklamiert. Landrat Dr. Henning Görtz hat die Schirmherrschaft des Wettbewerbs übernommen.




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