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Schleswiger Nachrichten

20. Dezember 2014 | 16:02 Uhr

Capitolplatz : Wenig Auswahl, aber gute Umsätze auf dem Weihnachtsmarkt

vom

Schleswig | Eine Woche läuft er noch: der Weihnachtsmarkt auf dem Capitolplatz. Die Zwischenbilanz der Händler fällt gemischt aus. Zwar freuen sich die meisten über gute Umsätze und das winterliche Wetter der vergangenen Tage, sie klagen jedoch über mangelnde Vielfalt und leerstehende Buden. "Dafür muss man eine Lösung finden", sagt beispielsweise Uwe Cybula. Er verkauft auf dem Weihnachtsmarkt unter anderem Honig und Bienen-Wachskerzen. Die Bude neben ihm wechselte bereits drei Mal den Betreiber. Zunächst verkauften die Stadtbäckerei Hagge und die Firma Nordwind hier ihre Schleswiger Backkisten, danach folgte die Dip-Fee Sonja Forster mit ihren Leckereien. Seit gestern wird die Hütte nun von einer Schmuck-Händlerin betrieben. Zwar seien die Wechsel von Beginn an abgesprochen gewesen, heißt es, für Kontinuität sorgen sie jedoch nicht.

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Wurst-Verkäufer Stephan Zander sagt daher: "Es wäre schön, wenn man ein geschlosseneres Bild abgegeben könnte." Hierfür müsse man dem Weihnachtsmarkt, den es in dieser Form erst seit drei Jahren gibt, jedoch Zeit lassen. "Das muss wachsen", so Zander. Mit den Umsätzen ist er indes zufrieden: "Die Resonanz war gut." Ähnliches hört man von Sascha Hagelstein. Seine Familie ist bereits seit rund 25 Jahre auf dem Schleswiger Weihnachtsmarkt aktiv. Während er an der Ecke zum Stadtweg Crêpes verkauft, schenkt sein Vater Gerd nur wenige Meter weiter den Punsch aus. "Für mich ist es bisher gut gelaufen", sagt Hagelstein. Schade findet er es, dass auf dem gesamten Weihnachtsmarkt kein Kunsthandwerk zu finden ist. "Die Nachfrage ist hierfür aber auch nicht da", erklärt er. Kulinarische Speisen sind beim Schleswiger Publikum hingegen offensichtlich beliebt. "Es läuft sehr gut. Wir kommen im nächsten Jahr gerne nochmal", sagt Alenice Dohrn, die in ihrer Bude brasilianische Teigtaschen verkauft. Für das kommende Jahr hofft sie auf noch mehr Händler: "Ein bisschen größer wäre es schöner."

Pech hatten die Beschicker auf dem Weihnachtsmarkt am Kornmarkt. Hier musste die Wurst-Bude über eine Woche geschlossen bleiben, weil der Betreiber krank wurde. "Das ist unglücklich gelaufen", sagt Organisatorin Karen Bremer vom Bistro Marvil . Mit dem bisherigen Verlauf des Weihnachtsmarktes ist sie jedoch zufrieden. "Wir können nicht klagen. Es ist außerdem alles friedlich verlaufen, das war in den vergangenen Jahren nicht immer so." Für den erkrankten Verkäufer ist inzwischen Gastronom Ingo Harder eingesprungen, der auf einem kleinen Tresen Wurst und Suppe anbietet.

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erstellt am 18.Dez.2012 | 03:59 Uhr

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