zur Navigation springen
Anzeige

Anzeige
Anzeige

Schleswiger Nachrichten

23. April 2014 | 11:16 Uhr

Schleswig - Weihnachtlich klingeln die Kassen

vom

Das erste Adventswochenende steht vor der Tür - und die Einzelhändler hoffen auf klingelnde Kassen. Auch in Schleswig ist man auf den Kundenansturm vorbereitet.

Schleswig | Die Weihnachtsmärkte auf dem Capitolplatz und Kornmarkt in Schleswig sind eröffnet, die Beleuchtung der Ladenstraße erstrahlt seit Montag in ihrer vollen Pracht, und auch viele Schaufenster sind winterlich dekoriert. Die Geschäftsleute der Stadt sind startklar für das bevorstehende erste Adventswochenende.
IGL-Vorsitzender Klaus-Peter Jeß: "Wir setzen stark darauf, dass mit den runtergehenden Temperaturen nun auch das Geschäft in Schwung kommt." Seiner Meinung nach ist es positiv, dass in diesem Jahr alle Adventssonntage im Dezember liegen. "Der erste Advent ist gefühlt schon der zweite Advent." Der Geschäftsführer vom Modehaus I.D. Sievers rechnet damit, dass der kommende Sonnabend der umsatzstärkste Tag der gesamten Weihnachtszeit werden wird. Ein Blick auf die Wetterkarte bestärkt diese Prognose. Die Meteorologen sagen für das Wochenende kalte Temperaturen und ersten Schnee voraus. Ideal fürs Weihnachts-Shopping.

Anzeige
Anzeige

"Wir sind ausgebucht und können nichts mehr annehmen"

Die Geschäfte sind für einen Kundenansturm indes gerüstet. Markus Adler, Filialleiter der Buchhandlung Liesegang, hat für die Weihnachtszeit extra drei Aushilfen eingestellt - nur für das Einpacken der gekauften Bücher in buntes Geschenkpapier. "Der Umsatz steigert sich jetzt von Tag zu Tag. In den letzten zwei Wochen vor Weihnachten wird es erfahrungsgemäß am heftigsten sein", so der Buchhändler. Ähnlich sieht es Dennis Clasen vom Euro-Shop. In seinem Geschäft sind derzeit Weihnachtsdeko und Kerzen die Verkaufsrenner. "Wir verkaufen fast nur noch Weihnachtsartikel", so der Verkäufer. Die Öffnungszeiten in dem Ein-Euro-Laden wurden an den Adventswochenenden extra um zwei Stunden verlängert. So wie auch in vielen anderen Geschäften der Ladenstraße.
Doch auch abseits der belebten Fußgängerzone hofft man am Wochenende auf klingelnde Kassen. So etwa bei "Spiel und Spass Tries" in der Königstraße. Hier sind in diesem Jahr die "Beanie Boos", kleine Stofftiere mit großen Augen, Verkaufsschlager. Aber auch das Gesellschaftsspiel Monopoly-Millionär läuft gut. Bei diesem gewinnt der Spieler, der sich zuerst eine Million verdient hat. Doch es sind nicht nur die Neuheiten, die Eltern für ihre Kinder nachfragen. "Bastelsachen, Barbiepuppen und Lego gehen immer", sagt Verkäuferin Heidemarie Schulz. Auch das eine oder andere Fahrrad dürfte in diesem Jahr auf dem Gabentisch der Kinder landen. "Wir verkaufen momentan überwiegend Kinderfahrräder", so Jan Widdra von Fahrrad Meier. Bei den Erwachsenen seien in diesem Jahr vor allem Elektroräder gefragt.
Voll im Gang ist das Weihnachtsgeschäft seit einigen Wochen in den Gaststätten und Restaurants der Stadt. "Wir sind ausgebucht und können nichts mehr annehmen", meint etwa Sylwia Petersen, Inhaberin von Gosch’s Gasthof im Friedrichsberg. Seit Anfang November finden in ihrem Lokal täglich Weihnachtsfeiern von Betrieben, Vereinen und Kirchenkreisen statt. "Nur an zwei Tagen hatten wir keine Feier", so Petersen. Ihre Kunden hätten teilweise bis zu einem Vierteljahr im voraus die Tische reserviert.

von Julian Heldt
erstellt am 01.Dez.2012 | 03:07 Uhr

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Bild Busdorf - Neue Spundwand für den Hafen

Die Kran- und Baggerarbeiten am südlichen Schlei-Ufer vor Haddeby haben begonnen. Wenn alles glatt läuft, dann können die Schiffe des TuS Busdorf zum Ende der Segelsaison per Säulenportalkran aus dem Wasser gehoben