zur Navigation springen

Schleswiger Nachrichten

30. September 2016 | 03:25 Uhr

Fahrdorf : Wasserschaden am Alten Fährhaus

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Gemeinde Fahrdorf muss das Mauerwerk ihre 100 Jahre alten Gasthauses sanieren.

Dass die Sanierung des Mauerwerkes zügig erfolgen muss, darin waren sich Fahrdorfs Gemeindevertreter bei ihrer jüngsten Zusammenkunft einig. An der östlichen Fassade des „Alten Fährhauses“ hatten sie zuvor feuchtes Mauerwerk infolge von starkem Regen entdeckt. Als Eigentümer und Vermieter des historischen Gebäudes, das älter als 100 Jahre alt ist, sieht sich die Gemeinde in der Pflicht, weiteren Schaden abzuwenden – und das möglichst noch vor dem bevorstehenden Winter. „Wir sind Vermieter des Gebäudes und müssen es in Ordnung halten. Wenn wir dies so lassen, dann wird das Mauerwerk weiter zerstört. Wir müssen sehen, dass wir das vor dem Winter dicht bekommen“, sagte Bürgermeister Frank Ameis in der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend im Fährhaus.

Wie die Neugestaltung der Gebäude-Fassade am Ende aussehen soll, darüber wollen sich die Vertreter noch einmal beraten. Angebote und verschiedene Alternativ-Vorschläge würden eingeholt. „Die Notwendigkeit der Sanierung scheint zu bestehen. Nur über das Wie müssen wir uns noch beraten“, sagte Harald Braun, Gemeindevertreter der SSW-Fraktion.

Im Frühjahr 2013 wurde das Gebäude zuletzt umfangreich saniert und verschönert. Vom Keller, über Küche bis zum Dachboden wurde das Fährhaus damals auf Vordermann gebracht. Rund 250  000 Euro investierte die Gemeinde Fahrdorf in den Einbau neuer Fenster, einer neuen Heizungsanlage und modernen Küchengeräten. Die Sanierung des hauseigenen Bootssteges und die Installation einer Außenterrasse sollten ebenso zur Aufwertung des Traditionsgasthauses beitragen, das seit November 2013 vom Gastronomen-Ehepaar Tanja und Sven Hempfing geführt wird.

Auch der Bäckerstrand wurde verschönert. Die neue Badeplattform komme bei vielen Besuchern bestens an, stellte Bürgermeister Ameis erfreut fest.

Außerdem will die Gemeinde für die Strandbesucher nun eine Sitzgelegenheit anschaffen, die in Form eines „Netzauslegers“ gestaltet wurde. „Mit der Badeplattform haben wir eine Insel der Glückseligkeit geschaffen. Diese ist sehr gut besucht und wenn wir den ,Netzausleger’ installieren, dann haben wir den Bäckerstand aufgewertet“, sagte Ameis.

Weiteres in Kürze:

>Der Bürgermeister erinnerte an den „Tag der offenen Tür“, bei dem am Sonnabend, 24. September, von 10 bis 13 Uhr im Neubaugebiet Steinacker/Langacker ein Einblick in die beiden neuen Doppelhäuser gewährt wird, die Fahrdorfs Flüchtlingsfamilien ein Zuhause sein werden.

>Die Einweihung des neu gestalteten Bürgerplatzes am Feuerwehrgerätehaus wird im Rahmen des Weihnachtsmarkts erfolgen, der dort am Sonnabend, 10. Dezember, zum dritten Mal stattfindet.

>Dem Beitritt des Zweckverbands Interkommunales Gewerbegebiet Schleswig-Schuby (IKG) zur Wirtschaftsförderungs- und Regionalentwicklungsgesellschaft Flensburg/Schleswig (WiREG) sowie der Betrauung mit gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen stimmten Fahrdorfs Vertreter zu. Die damit verbundenen jährlichen Kosten von 584 Euro wurden im Haushalt vermerkt.

>Abschließend bedankten sich die Fraktionen bei Florian Kendler vom Amt Haddeby, der bald beruflich ins Amt Kropp-Stapelholm wechselt. „Wir werden dich sehr vermissen“, sagte Bettina Koch, stellvertretende Bürgermeisterin.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen