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Schleswiger Nachrichten

30. September 2016 | 15:26 Uhr

Grundstücks-verlosung : Vorfreude auf den Umzug nach Kropp

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Familie Hermannsen darf sich aus den 53 Grundstücken im Kropper Neubaugebiet das erste aussuchen.

Wenn das Wetter mitspiele, werden die Erschließungsarbeiten des 5,5 Hektar großen Kropper Neubaugebiets am Rheider Weg voraussichtlich Ende des Jahres abgeschlossen sein, meint Dirk Uphoff aus der Finanzabteilung im Kropper Rathaus. Bis dahin sollen alle 53 Grundstücke einen neuen Besitzer haben, die dann im Frühjahr gleich loslegen können. Der erste Schritt dafür ist getan: Per Losverfahren wurde die Reihenfolge für die Vergabe der 600 bis 900 Quadratmeter großen Grundstücke ermittelt. Von ursprünglich 170 privaten Bewerbern waren am Ende 62 in die Kropper Geestlandschule gekommen.

„Sie waren im ersten Lostopf, da sie die Grundstücke selber bebauen und nutzen möchten“, so Uphoff. Erlaubt sei hier höchstens das Vermieten einer kleinen Einliegerwohnung. Die 20 gewerblichen Bewerber wiederum, die ein Miet- oder Verkaufsobjekt bauen möchten, landeten im zweiten Lostopf. „Erfahrungsgemäß werden zehn bis 15 Bewerber aus dem ersten Lostopf zurückziehen, da sie kein für sich passendes Grundstück mehr finden“, so Dirk Uphoff. Ist das der Fall und sind noch Grundstücke übrig, können gewerbliche Nutzer zum Zuge kommen. Gewissheit wird es in der ersten Oktoberwoche geben, dann werden die Bewerber der Reihe nach ins Kropper Rathaus gebeten, um sich ihr Grundstück auszusuchen.

Das Neubaugebiet am Rheider Weg wird voraussichtlich im Dezember voll erschlossen sein.
Das Neubaugebiet am Rheider Weg wird voraussichtlich im Dezember voll erschlossen sein. Foto: kra
 

Als erste werden Carina und Martin Hermannsen aus Westerrönfeld nach Kropp kommen, denn sie stehen auf Platz eins der Liste. Das Ehepaar lebt mit den zwei Töchtern Tilda (3) und Lotta (5) derzeit noch zur Miete. Bis zuletzt waren sie sich unschlüssig, ob sie überhaupt zur Verlosung hingehen sollten, „denn eigentlich wollten wir unseren Vermieter überzeugen, an uns zu verkaufen“, so Carina Hermannsen.
Doch im Nachhinein seien sie glücklich, dass sie an der Verlosung teilgenommen haben. „Wir hatten nicht damit gerechnet, als erste gezogen zu werden, das war ja sehr unwahrscheinlich“, erzählt die 32-jährige Hauswirtschafterin, die in einem Rendsburger Seniorenheim arbeitet. „Oh Gott“, dachte sie zwar im ersten Moment, doch nun sehe sie es als ein Zeichen, „das wir nach Kropp ziehen müssen“. Über den Kauf eines Eigenheims hätten sie schon länger nachgedacht. „Und der Vorteil eines Neubaus ist, dass wir ihn zu 100 Prozent nach unseren eigenen Wünschen bauen können“, ergänzt sie. Ihr Haus soll zwar kein Bungalow werden, aber vom Grundriss so ausfallen, „dass wir darin alt werden können“.

Ein Grund, warum sie sich für Kropp als neuen Wohnort entschieden haben, sei die gute Infrastruktur, sagt Martin Hermannsen. „Es gibt Einkaufsmöglichkeiten, Kindergarten und Schule, das ist uns sehr wichtig“, betont der 32-Jährige, der als Ingenieur der Elektrotechnik beim Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr arbeitet. Verglichen mit ihrem jetzigen Wohnort sei zudem der Grundstückspreis von 87 Euro den Quadratmeter „verhältnismäßig gut“. Ein weiterer Pluspunkt: Beide kommen ursprünglich aus Flensburg und Niebüll, wo Teile der Familie immer noch leben. Von Kropp aus ist der Weg etwas kürzer als von Westerrönfeld.

Das Ehepaar freut sich darauf, Anfang Oktober ihr Wunschgrundstück auszusuchen. „Wir hoffen auch, dass die anderen Bewerber gute Grundstücke finden“, betont Carina Hermannsen. Ihre Hoffnung sei, dass zwischen Siegfried-Lenz-Ring und Emil-Nolde-Weg „eine nette Nachbarschaft entsteht“. Aus ihren Erfahrungen in Westerrönfeld wisse sie, dass „man dank der Kinder immer schnell Kontakte knüpft und Leute kennen lernt“.

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erstellt am 17.Sep.2016 | 19:46 Uhr

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