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Schleswiger Nachrichten

05. Dezember 2016 | 21:36 Uhr

Schleswig : Volle Läden stimmen die Geschäftswelt optimistisch

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Ansturm auf die Innenstadt am verkaufsoffener Sonntag – nur die Parkplatz-Situation sorgt für Sorgenfalten.

Auf den Parkdecks am Schwarzen Weg drehten die Autofahrer suchend ihre Runden wie sonst nur an den Wochenenden vor Weihnachten: Der verkaufsoffene Sonntag vor dem Tag der deutschen Einheit hat für eine volle Innenstadt gesorgt. „Wir hatten eine erfreulich große Resonanz, und das obwohl auch in mehreren Nachbarstädten verkaufsoffener Sonntag war“, freute sich Klaus-Peter Jeß, der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Ladenstraße (IGL).

Dass sich die Kunden am Sonntag dennoch zu Tausenden für Schleswig entschieden, führte Jeß auch auf das Rahmenprogramm zurück. Gleich im Anschluss an die Steckrübentage wurde auf dem Capitolplatz ein kleines Oktoberfest gefeiert – federführend ausgerichtet von Uwe Lüth aus dem Hotel „Hohenzollern“. Außer Weißbier gab es auch Haxe, Weißwurst und Brezel.

Ein bisschen Bauchschmerzen hatte Klaus-Peter Jeß dennoch – wegen des Parkplatz-Suchverkehrs. „Es gibt ja in der Regel immer noch freie Parkplätze, aber für Auswärtige sind sie schwer zu finden“, sagte er. „Das Problem mit dem maroden Parkhaus wird uns wohl noch lange begleiten.“

Dennoch sehen Jeß und seine Kollegen dem bevorstehenden Weihnachtsgeschäft zuversichtlich entgegen. Der nächste verkaufsoffene Sonntag steht bereits in vier Wochen an. Das ist der traditionsreichste Termin für das Sonntags-Shopping in der Stadt. Viele Jahre lang öffneten die Geschäfte Ende Oktober stets zum Auftakt des Jazzherbstes. Aber der Schleswiger Musikclub, der dieses Festival veranstaltete, hat sich im Frühjahr aufgelöst. Einen Anlass für den verkaufsoffenen Sonntag am 30. Oktober gibt es trotzdem: Es sind die Grünkohltage. Sie finden genau wie die Steckrübentage wieder in Zusammenarbeit mit dem Dehoga auf dem Capitolplatz statt, und zwar vom 28. bis zum 30. Oktober. Einen zusätzlichen verkaufsoffenen Sonntag Mitte November – wie in den vergangenen Jahren – gibt es diesmal nicht. „Es passt terminlich diesmal einfach schlecht“, sagt Jeß. Das IGL-Laternelaufen, das normalerweise im November stattfinet, soll deshalb in das Grünkohltage-Programm integriert werden.

So bleiben den Geschäftsleute in der Ladenstraße nach den Grünkohltagen noch drei Wochen, sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen. Am 21. November, dem Montag vor dem 1. Advent, soll der Weihnachtsmarkt beginnen. Letzter Höhepunkt im Jahresprogramm der IGL ist dann das Mondscheinshopping am Sonnabend, 3. Dezember, wenn zahlreiche Geschäfte bis um 21 Uhr geöffnet sind.

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erstellt am 04.Okt.2016 | 07:38 Uhr

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