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Schleswiger Nachrichten

26. Juli 2014 | 11:08 Uhr

Vehemente Kritik an Kürzungsplänen

vom

Kinder- und Jugendbeirat im Amt Süderbrarup kritisiert den Finanzausschuss-Beschluss, die Zahl der Jugendpflegerstellen zu überprüfen

Süderbrarup | "Wir sind entsetzt über die geplante Stellenkürzung im Bereich der Jugendpflege", sagte Hendrik Lüth, kommissarischer Vorsitzender des Kinder- und Jugendbeirates im Amt Süderbrarup. Er nutzte seinen Bericht vor den Mitgliedern des Amtsausschusses, um sich vehement für den Erhalt der Arbeitsplätze der beiden Jugendpfleger einzusetzen. "Zwei Stellen sind bei dem Arbeits- und Aufgabenanfall das Mindeste an benötigtem Personal", argumentierte Lüth. Mit seiner Forderung war der Vertreter des Kinder- und Jugendbeirat auf den vorgelegten Haushaltsplan für das kommende Jahr eingegangen. Der Finanzausschuss hatte beschlossen, im Rahmen einer Prüfung zu klären, ob das Konzept der Jugendarbeit im Amt Süderbrarup auch mit einer halben Planstelle weniger umzusetzen sei.

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Der Haushalt des Amtes für das kommende Jahr schließt mit einem Jahresüberschuss von 459 700 Euro im Ergebnisplan ab. Insgesamt werden Erträge von 5,818 Millionen Euro und Aufwendungen von 5,358 Millionen Euro erwartet. Als große Investition soll die Decke der Sporthalle im Schulzentrum erneuert werden. Um die notwendigen Zahlungen leisten zu können, wird die Amtsumlage, die höchste im Kreis Schleswig-Flensburg, von 54,2 auf 54,91 Prozent angehoben.

Der Finanzausschuss hat sich vor der Haushaltsberatung intensiv mit Einsparmöglichkeiten beschäftigt. So soll im Personalbereich der Verwaltung gespart werden wie bei der Bewirtschaftung des Mittagstisches in der Gemeinschaftsschule. Das macht 7000 Euro weniger als im Vorjahr. Ob dieses Konzept umgesetzt werden kann, ist allerdings noch unklar. Zustimmung fanden die Änderungen des gemeinsamen Flächennutzungsplanes. So soll in Loit an der K 47 (Loit-Steinfeld) neben dem bestehenden Getreidesilo eine Fläche von einem Hektar für ein Sondergebiet ausgewiesen werden. Eine Holzbaufirma möchte ihr Firmengelände aus dem Ortsteil Muschau in das Gewerbegebiet verlegen. In Brebel soll sich ein Lackierbetrieb vergrößern können.

In ihrem Verwaltungsbericht verwahrte sich Amtsvorsteherin Heidrun Karaca gegen den Vorwurf von Gegnern der Gemeindefusion in Ekenis, das Amt hätte nur mangelhaft mit der Initiative kooperiert. "Wir waren immer fair", sagte sie.

von ami
erstellt am 18.Dez.2012 | 07:19 Uhr

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