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Schleswiger Nachrichten

31. Oktober 2014 | 09:21 Uhr

Teiglockerung und Gebärdensprache

vom

Schüler der 9. Klassen der Erich-Kästner-Schule Silberstedt präsentierten ihre Projektarbeiten / Noten fließen in das Abschlusszeugnis ein

SILBERSTEDT | Die Präsentation der Projektarbeiten im Schuljahr 2012/13 an der Erich-Kästner-Schule in Silberstedt, Regionalschule des Amtes Arensharde, war ein voller Erfolg. Die Projekte der insgesamt 50 Schüler der 9. Klassen, die meisten wurden von Zweiergruppen erarbeitet, waren als Ausstellung rund um die Pausenhalle zu sehen und einige ausgewählte Arbeiten wurden öffentlich präsentiert. Zuvor aber fand am Vormittag die Präsentation vor den Prüfungsausschüssen statt.

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Am Nachmittag waren es vor allem Eltern, aber auch Schüler - vor allem der 8. Klassen, die im kommenden Jahr ihre Projektarbeiten anfertigen müssen - die mit großem Interesse die insgesamt 24 Projekte in Augenschein nahmen. Dabei wurden die vielen Fragen von den Schülern gern beantwortet. Das Spektrum der Arbeiten war sehr breit gefächert und reichte beispielsweise von Themen aus der Ernährung, aus dem Gesundheitswesen und Alternativer Energie über Informatik, Fotografie und Restauration eines Bootes, eines Aufsitzmähers oder Fahrrades bis hin zur allgemeinen Technik, der Geschichte der Videospiele, Origami, Ritter und Pilger.

Alle halbe Stunde wurde ein besonderes Projekt präsentiert, das von den Klassenlehrern vorgeschlagen worden war. Fabia Böhmé und Julia Burau präsentierten zum Beispiel das Thema "Teiglockerungsmittel" vor gut 50 Zuhörern. Sie hatten zunächst Sauerteig selbst hergestellt und dann verschiedene Brotsorten, aber auch Kuchen und Kleingebäck gebacken, die jeder probieren konnte. "Hm, lecker" so das Urteil der Gäste.

Lena Marie Feddersen und Nicki Jaqueline Weintraut hatten sich intensiv mit dem Thema "Gebärdensprache" beschäftigt. Dazu hatten sie auch einen Tag im Landesförderzentrum Hören in Schleswig verbracht. Sie beschäftigten sich mit der Gebärdensprache mit eigener Grammatik und dem Gebärdenfingeralphabet, das sie auf einer großen Tafel mit Fotografien festgehalten hatten. Von den beiden Schülerinnen war zu erfahren, auf welche Art die Taubstummheit entstehen kann, wenn sie nicht angeboren ist. Sie konnten ein echtes Hörgerät und weitere Nachbildungen zeigen.

Mit der Restauration eines maroden alten Bootes hatten sich Max Krabbenhöft und Nils Winkelmann beschäftigt. "Boote gibt es, solange es Menschen gibt, und sie wurden immer stabiler und sicherer, von ihnen geht eine große Faszination aus", berichteten die beiden Sanierer des 1978 in Frankreich gebauten Bootes, in das jeder etwa 100 Stunden Arbeit investierte.

Neben dem Boot im Freien fand auch ein Baucontainer viel Aufmerksamkeit, woran Jes-Ole Kröger und Leon Rohr sowohl bei der Planung als auch beim Bau aktiv mitgewirkt hatten. An den Wänden konnten auf Bildern die Bauabschnitte nachvollzogen werden. In dem Wagen, der auch als kleiner Wohn- oder als Personalcontainer genutzt werden könnte, machten es sich Schüler bequem, während Jes-Ole und Leon über ihre Arbeiten am Grundgerüst und beim Zuschneiden der Profile berichteten. Auch Oke Busch, dessen Vater Falkner und Jäger ist, und Dennis Kortz lenkten mit Frettchen Anna die Aufmerksamkeit auf sich und ihr Projekt. Das Ergebnis aller Projekte, an denen seit Herbst vergangenen Jahres gearbeitet wurde, konnte sich sehen lassen. Die Arbeiten wurden von den Lehrern benotet und sind Teil der Abschlussprüfung.

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von
erstellt am 23.Apr.2013 | 03:59 Uhr

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