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Schleswiger Nachrichten

01. November 2014 | 06:20 Uhr

Süderbrarup : Schulhofsanierung: Angebot zu günstig

vom

Süderbrarups Gemeindevertreter zögern bei der Auftragsvergabe, da ein Unternehmen ein Zehntel des Betrages zwei größerer Mitbewerber für die Arbeit verlangt.

Amt Süderbrarup | Nicht ganz trauen wollten einige Mitglieder des Finanzausschusses des Amtes Süderbrarup dem Angebot eines kleinen Unternehmers, der weniger als ein Zehntel des Betrages für eine Arbeit verlangte als zwei größere Mitbewerber. Im Rahmen der Schulhofgestaltung des Schulzentrums von Süderbrarup waren die Arbeiten zum Setzen der Steine im Außengelände ausgeschrieben worden und ein Bauunternehmer aus Westerholz hatte das günstigste Angebot abgegeben.
Doch dieses Angebot war so günstig, dass es vom Vorsitzenden des Schulausschusses und dem bauleitenden Ingenieur in einem Gespräch mit dem Bieter noch einmal überprüft wurde. Da aber keine Fehler im Angebot zu entdecken waren, legten sie das Angebot nun dem Finanzausschuss des Amtes Süderbrarup zur Entscheidung vor.
Die Meinung der Mitglieder des Finanzausschusses zu diesem Thema war geteilt und der Vorsitzende Heinz-Georg Schmädecker, der selbst aus der Branche kommt, bat sich aus, das Angebot persönlich überprüfen zu dürfen. Der Finanzausschuss beschloss, das Gremium - bestehend aus seinem Vorsitzenden, dem Vorsitzenden des Schulausschusses Friedrich Bennetreu und Amtsvorsteherin Heidrun Karaca - damit zu beauftragen, nach der Prüfung bei Stimmigkeit den Auftrag zu erteilen.
Da einer der beiden Hausmeister des Schulzentrums in Rente geht, will man versuchen, diesen durch eine Grünpflegegruppe der Kappelner Werkstätten sowie eine 450-Euro-Kraft zu ersetzen. Gegenüber anderen Varianten sei das die preiswerteste Lösung. Das Modell soll für ein Jahr ausprobiert werden.
Weiteres in Kürze:
Für das Einrichten einer Fluchttreppe an der Knüttel-Grundschule von Norderbra rup sollen Angebote eingeholt werden. Bis zur Auftragserteilung durch den Amtsausschuss soll der Kostenschlüssel von 30 Prozent für das Amt und 70 Prozent für die Trägergemeinden abgeklärt werden.
Für die Sporthalle in Steinfeld soll ein Planungsauftrag ausgeschrieben werden. Das dann beauftragte Architekturbüro soll feststellen, ob die Halle saniert werden kann oder neu gebaut werden muss.
Über die Beteiligung an einer "Bauleitplanung Online" soll erst entschieden werden, wenn Kosten und Nutzen offen gelegt sind.

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erstellt am 28.Feb.2013 | 09:54 Uhr

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