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Schleswiger Nachrichten

06. Dezember 2016 | 09:17 Uhr

Verkehrskonzept : Satrups Zentrum soll sicherer werden

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Eine Arbeitsgruppe stellt Verkehrsmaßnahmen vor, mit denen Radfahrer und Fußgänger in Satrup geschützt werden sollen.

Die Verkehrssicherheit im Ortskern von Satrup ist in der Vergangenheit mehrfach kritisch beleuchtet worden. Insbesondere der DRK-Vorsitzende Harald Krabbenhöft hatte die mangelnde Sicherheit für Kinder und Senioren beklagt. Daraufhin war eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Bürgermeisterin Britta Lang ins Leben gerufen worden. Bevor Mittel für ein Verkehrskonzept im Rahmen der Ortsentwicklungsplanung ausgegeben werden sollen, hat der Ausschuss zunächst der Gemeindevertretung einige konkrete Maßnahmen vorgelegt.

In ihrer letzten Sitzung hat sich die Gemeindevertretung mit dieser Planungsgrundlage beschäftigt, die vorrangig der Sicherung des Schulwegs und der allgemeinen Verkehrsberuhigung dienen soll.

So wird die Ausweisung von Tempo-30-Zonen für Gemeindestraßen in Wohngebieten angeregt. Neben dem Schutz vor Lärm und Autoabgasen soll diese Einschränkung auch dort spielenden Kinder schützen.

Seit Installierung der Ampel an der Satruper Kreuzung fahren vermehrt Autofahrer durch die Meiereistraße, um so die Anlage zu umgehen. Durch eine gezielte Beschilderung soll erreicht werden, dass Autofahrer, die aus der Mühlenstraße kommen, nicht mehr durch die Meiereistraße fahren können.

Der Satruper Ortskern erweitert sich in Richtung Westen um ein neues Baugebiet. Auch soll in diesem Bereich der dänische Kindergarten erweitert werden. Der Gemeindevertretung wird vom Ausschuss vorgeschlagen, das Ortseingangsschild in Richtung Obdrup versetzen zu lassen. Derzeit steht es direkt am Beginn des bebauten Ortsgebiets – die Erfahrung hat gezeigt, dass Autofahrer ihre Geschwindigkeit erst kurz vor Erreichen des Ortsschildes verringern. Von der Veränderung verspricht sich der Arbeitskreis deutlich geringere Geschwindigkeiten im bebauten Gebiet.

Weiter erhebt der Ausschuss die Forderung, eine Bedarfsampel zwischen Flensburger Straße 23 und 29 zu errichten. In diesem Bereich wird die Landesstraße von Schülern des nahen Schulzentrums und von Senioren der Altenwohnanlagen überquert. Auch das Einkaufszentrum liegt in diesem Bereich und produziert Fußgängerverkehr. Weitere Projekte sind in diesem Bereich geplant. Entlang der Flensburger Straße sollte ab der Kreuzung Glücksburger Straße ein Fahrradschutzstreifen sichtbar auf die Fahrbahn aufgebracht werden. Die Flensburger Straße habe eine ausreichende Breite argumentiert der Ausschuss. Diese Maßnahme würde der Sicherheit der Fußgänger auf dem Fußgängerweg dienen.

An der Regenbogenschule wünscht sich der Ausschuss ein Geschwindigkeitsmessgerät, um so auf die Einhaltung der Geschwindigkeit aufmerksam zu machen. Einstimmig wurde von der Vertretung der Auftrag an die Verwaltung gegeben, die aufgeführten Maßnahmen mit der Straßenverkehrsbehörde umzusetzen.

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