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Dannewerker Gemeindezentrum : Sanieren oder neu bauen?

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Massive Feuchtigskeitsschäden im Dannewerker Gemeindezentrum: Der Treffpunkt für das ganze Dorf ist in Gefahr.

Feuchtigkeit im Gemeindezentrum bereitet Dannewerks Bürgermeisterin Anke Gosch und den Gemeindevertretern Sorgen. Es seien Maßnahmen ergriffen worden, um den Ursachen für den Wasserschaden, der im September in Teilen des Fußbodens und vereinzelt an Wänden entdeckt worden war, auf den Grund zu gehen. Die betroffenen Wandpartien und Böden wurden freigelegt, auch um die Trocknung zu gewährleisten. Die Fachleute vermuten, dass die Feuchtigkeit nach Starkregenfällen sich den Weg durch die Fassadenfugen an der Außenwand in die Innenräume bahnt.

Thomas Schäberle, Vorsitzender des Bau- und Wegeausschusses, empfahl, die Fassadenfugen auszubessern und die Wände mit atmungsaktivem Material zu verputzen. Zudem will die Gemeinde die Kosten für eine Drainage, die rund um das Gebäude im Erdreich eingebracht werden soll, ermitteln lassen. Grundsätzlich waren sich die Vertreter einig, das Gebäude mit möglichst wenig Aufwand und Geld in der Zukunft erhalten zu wollen. Doch ebenso wurde über einen Neubau nachgedacht. „Alternativ sollten wir in die Planung gehen, für den Fall, dass die Gemeinde Geld übrig hat oder Fördergelder parat stehen. Für die Zukunft sollten wir einen Plan in der Schublade haben“, wandte sich Anke Gosch an die Gemeindevertreter. Ein Gespräch mit der Planungsgruppe Plewa soll nun die Möglichkeiten einer Förderung ausloten. Dieser Weg fand Anklang. „Ich finde die Idee zur Planung gut“, sagte Ingo Masuhr (AKW). „Wir müssen schauen, was wir leisten können und was überhaupt möglich ist“, so Björn Losch (CDU).

Die Bürgermeisterin plädierte jedoch dafür, mit Ruhe und Besonnenheit in die Planung zu gehen. „Es soll nicht der falsche Eindruck erweckt werden, dass wir im nächsten Jahr ein neues Gemeindezentrum haben. Der Plan kann auch fünf Jahre in der Schublade liegen“, so Gosch. Und darin waren sich alle einig.

Regelmäßig hält das Gebäude, das Anfang der 1980er Jahre gebaut wurde, die Vertreter in Dannewerk auf Trab. 2014 wurde die Sanierung der undichten Fensterscheiben und die Wandverschalung vorgenommen, die zuvor eine Kältebrücke im Innenraum des Saales mit sich brachte. Ebenso wurde ein barrierefreier Eingang und ein behindertengerechtes WC geschaffen.

Im Namen der Gemeinde bedankte sich die Bürgermeisterin bei den mehr als 60 Helfern, die freiwillig am „Schietsammeln“ teilnahmen.

Eine Einwohnerversammlung zum Thema Straßenausbausatzung, Zukunft des Gemeindezentrums und der Waldemarsmauer ist vorerst für den 8. November im Rothenkrug geplant.

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