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Schleswiger Nachrichten

07. Dezember 2016 | 17:27 Uhr

Johanniter in Schleswig : Rettungshunde zeigen ihr Können

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Staffel der Johanniter-Unfallhilfe beim Übungseinsatz in der Altstadt.

Zu einem Übungseinsatz und Training im „Mantrailing“ war die Rettungshundestaffel der Schleswiger Johanniter jetzt auf den Straßen in der Altstadt rund um den Dom unterwegs. Wenn es darum geht, vermisste Personen aufzuspüren, insbesondere Menschen in unwegsamem Gelände oder großen Wäldern zu finden, dann sind die Mitglieder der Rettungshundestaffel die Spezialisten. Das Team um Staffelleiter Jörg Oestreich bildet die Hunde aus, damit sie im Notfall Menschen retten. Ihre Tätigkeit ist ein wichtiger Bestandteil im Bereich des Katastrophenschutzes und Rettungsdienstes, die Einsatzgebiete sind Notfälle und Großschadenslagen. Und dafür muss regelmäßig geübt werden. Oestreich freute sich, dass er mit Dirk Fellechner aus Lübeck einen kompetenten Rettungshunde-Coach in Schleswig begrüßen konnte.

„Amadeus“, der sechsjährige englische Whippet-Windhund, war einer von sieben Hunden, der gemeinsam mit seiner Halterin Juliane Wendland an der Leine auf die Spurensuche durch die Straßen ging. Aufmerksam folgte „Amadeus“ seiner Spürnase, die ihm am Ende ein „toll gemacht“, viel Lob und Anerkennung von Frauchen und den übrigen Akteuren einbrachte. „Für den Hund muss der Spaß im Vordergrund stehen“, sagte Oestreich.

„Amadeus“ ist einer von 30 Teilnehmern des Rettungshunde-Castings, das vor vier Jahren in Busdorf stattfand – und bei dem am Ende des umfangreichen Ausbildungsweges zwei Hunde verblieben. Die Rettungshundearbeit sei kein Sport, sondern ernsthafte Arbeit, betonte Oestreich. Dennoch sei gerade die Freude an der Teamarbeit ein wesentliches Element im Zusammenspiel von Hund und Mensch.

Derzeit besteht die Rettungshundestaffel aus 17 Mitgliedern, davon 15 Hundeführer mit 18 Hunden und zwei Helfer ohne Vierbeiner. „Die Schleswiger Rettungshundestaffel ist ein hochmotiviertes Team und ein supernettes noch dazu. Die Fortbildung war ein guter Austausch. Ich nehme viele Anregungen mit nach Hause“, lobte Dirk Fellechner.


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