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„Geest“ statt „Kropp-Stapelholm“ : Neuer Name für die Jugendfeuerwehr

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Jugendfeuerwehr Kropp-Stapelholm hat 40 Mitglieder. Niemand davon kommt aus Stapelholm. Das hat nun Konsequenzen.

„Jugendfeuerwehr Geest“ lautet der neue Name der „Jugendfeuerwehr Kropp-Stapelholm“. Einstimmig wurde die Namensänderung von der Jugendversammlung beschlossen. „Unsere Jugendwehr ist im Laufe der Jahre schon mehrfach umbenannt worden“, erklärte Jugendgruppenleiter Alexander Schmidt vor der Abstimmung. „Zudem haben wir in unseren Reihen keine Kameraden aus Stapelholm.“ Um die bestehende Kameradschaft zu stärken, solle ein passender Name her. 40 Kinder und Jugendliche, davon zwei Mädchen, gehören der Jugendwehr Geest an. „An dem Anteil an Mädchen müssen wir dringend arbeiten“, sagte Jugendfeuerwehrwart Stefan Baumert, denn andere Jugendwehren hätten einen Mädchenanteil von 50 Prozent.

Bei den Wahlen wurde Alexander Schmidt als Jugendgruppenleiter wiedergewählt. Angelina Baumert ist seine Stellvertreterin. Lukas Hein übernahm das Amt als Schriftführer. Zum 1. Gruppenführer wurde Luca Bartel, zum 2. Gruppenführer wurde Pascal Müller gewählt. Beisitzer sind Torsten Guthardt, Tristan Schmidt und Jönne Benckwitz.

Die Ehrentafel erhielt in diesem Jahr Angelina Baumert. Sie war im abgelaufenen Jahr an 29 von 31 zählbaren Diensten anwesend. Diese Ehrentafel, die bereits mit ihrer Namensplakette ergänzt wurde, darf das Mädchen bis zur nächsten Jugendversammlung behalten. Darüber hinaus wurde ihr als bleibendes Andenken ein Armband überreicht.

Neben wöchentlichen Dienstübungen nahm die Jugendfeuerwehr an zahlreichen Veranstaltungen teil, führte Alexander Schmidt in seinem Jahresbericht aus. Jeweils zwölf Jugendliche haben die Prüfungen Jugendflamme I und II erfolgreich bestanden. Der Mitmach-Tag im Wisentgehege, die Straßensammlung „Jugend sammelt für Jugend“, die Aktion „Sauberes Schleswig-Holstein“ und ein Aktionstag im Hansapark gehörten ebenso dazu wie die Teilnahme am Amtsfeuerwehrtag in Erfde, an einem Wettkampf in Dörpstedt und der 24-Stunden-Übung in Börm. „Bei dieser Übung hätten wir uns mehr Interesse der Wehrführer gewünscht“, so Jugendgruppenleiter Schmidt.

Das versprach Norman Schmidt, stellvertretender Amtswehrführer, für die nächste Übung am 14. Juli in Klein Bennebek. „Das gesamte Amt profitiert von den Jugendfeuerwehren. Ihr seid gut ausgebildet, wenn ihr in die Wehr eures Heimatortes wechselt“, sagte er.

Jugendfeuerwehrwart Stefan Baumert äußerte einen großen Wunsch: mehr erwachsene Betreuer. „Wir sind derzeit sechs Betreuer, und es können nicht immer alle zu den Diensten kommen“, so Baumert. Da sei es manchen Tag „sportlich“, 40 Jugendliche zu unterrichten. „Zwei Betreuer aus jeder Wehr, das wäre toll“, sagte Baumert.

„Die Bagger sind schon da“, teilte Christoph Pautz, Wehrführer in Kropp, mit. Die Erweiterung des Rettungszentrums habe auch zur Folge, dass die Ausbildung der Jugendfeuerwehr nicht mehr dort stattfinden kann. „Wir sind froh, dass ihr bei Jugendbetreuer Udo Pruß in Groß Rheide für ein Jahr eine neue Heimat findet“, so Pautz. Nach zahlreichen Verhandlungen hat Pruß gemeinsam mit Tim Jacobsen, stellvertretender Jugendfeuerwehrwart, und vielen Helfern einen Gruppenraum hergerichtet. Geübt werden kann auf dem Sportplatz und auch für den Anhänger, der mit Übungsmaterial bestückt ist, wurde ein sicherer Platz gefunden.

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