zur Navigation springen

Schleswiger Nachrichten

26. Juni 2016 | 01:16 Uhr

Schleswig : Neue Pläne für den Stadthafen

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Bis April entstehen 37 weitere Bootsliegeplätze. Die Stadtwerke prüfen zudem die Verlegung des Krans an die Ostspitze.

Die Zeiten, in denen der Stadthafen in der Wahrnehmung der Schleswiger nur ein Schattendasein führte, sind lange vorbei. In den vergangenen zehn Jahren hat das Areal am Fuße des Domes einen Aufschwung erlebt, der in der Stadt seinesgleichen sucht. Inzwischen zieht es nicht nur Touristen hierher, sondern auch für immer mehr Schleswiger ist der Hafen längst zum beliebten Ausflugsziel geworden. Bei dieser Entwicklung soll, so hofft man bei den Schleswiger Stadtwerken als Betreiber des Geländes, das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht sein. Deswegen wird auch in diesem Jahr kräftig in den Hafen investiert – und es werden auch schon Pläne für die kommenden Jahre geschmiedet.

Aktuell steht zunächst die Erweiterung der Schiffsliegeplätze an. Im westlichen Bereich, direkt vor dem Wohnmobilstellplatz, werden 120 Meter lange Schwimmstege installiert, die noch vor Ostern aus Amsterdam angeliefert werden. Schon Anfang April soll die Anlage, die gut 180  000 Euro kostet, fertig sein. Dann stehen am Stadthafen 37 zusätzliche feste Liegeplätze zu den bereits 148 vorhandenen zur Verfügung. „Die Nachfrage ist weiter groß. Hier können insbesondere kleinere Yachten und Motorboote, die offenbar immer beliebter werden, festmachen – und das alles barrierefrei“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Wolfgang Schoofs.

Ein Schwimmbagger aus Langballig ist bereits seit zwei Tagen dabei, in dem Bereich Unebenheiten auf dem Grund der Schlei zu glätten. Am Ende sollen hier Boote mit einem Tiefgang von 80 Zentimetern festmachen können. Um Platz zu machen, wurde auch „Der Sprung“, das Schüler-Kunstwerk, das bislang direkt vor dem Wohnmobilstellplatz im Wasser stand, um einige Meter nach Westen versetzt. Ein ähnliches Schicksal könnte bald auch dem markanten, 23,5 Meter großen blauen Hafenkran blühen. Denn der soll, so plant man es bei den Stadtwerken, ebenfalls versetzt werden. „Zu Beginn und zum Ende der Segelsaison kranen wir hier etwa 500 Boote. Dann müssen wir aus Sicherheitsgründen jedes Mal den ganzen Bereich drumherum absperren“, sagt Schoofs. Das sei mit Blick auf die stetig wachsende Zahl von Besuchern und Fußgängern im Stadthafen zusehends schwieriger. Deswegen überlege man, den Kran in den östlichen Bereich des Hafens am Holmer Becken zu verlegen. Zurzeit prüfe man, ob und wie man dieses Areal entsprechend umgestalten könne. Schoofs: „Es wird aber noch zwei Jahre dauern, bis da etwas passiert.“

zur Startseite

von
erstellt am 18.Mär.2016 | 07:30 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen