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Schleswiger Nachrichten

10. Dezember 2016 | 17:41 Uhr

Schleswig : Neue Hingucker für die Ladenstraße

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Im Rahmen der Innenstadtsanierung sollen die Eingangsbereiche zur Fußgängerzone attraktiver gestaltet werden.

Die Meinung der Bürger in Schleswig ist derzeit stark gefragt: Sie konnten Anregungen und Kritik einbringen zu den Plänen der Innenstadt-Sanierung, dann für die Gestaltungssatzung der Altstadt und in dieser Woche zum „Denkmalbereich Holm“. Was das 16-Millionen-Euro-Projekt Innenstadtsanierung angeht, so geht der Rahmenplan nun als Nächstes in den Bauausschuss am 30. November und steht dort zur Diskussion, bevor endgültig darüber abgestimmt wird.

Der Abriss des „Hertie“-Gebäudes ist nach Angaben der Stadt Bestandteil des Rahmenplanes zur Innenstadtsanierung. „Damit entspricht diese Maßnahme der förderrechtlichen Zustimmung des Innenministeriums, und die dafür bewilligten Mittel würden demnach auch nicht für andere Sanierungsprojekte zur Verfügung stehen“, erklärt Rathaus-Sprecherin Antje Wendt auf SN-Nachfrage. Wie berichtet, hatten CDU und Grüne Einwände dagegen erhoben, dass der Bürgermeister den Abriss ankündigte. Denn dies sei in keinem Gremium offiziell beschlossen worden, hieß es.

Was aus dem Parkhaus-Areal wird – diese Frage ist ein weiterer Tagesordnungspunkt im Bauausschuss Ende November. Ob es hier einen Abriss mit anschließendem Neubau geben soll oder das alte Parkhaus saniert wird – die Kosten für die eine oder andere Lösung will die SPD-Fraktion ermittelt wissen bevor es zur Abstimmung kommt, wie sie in ihrem Antrag gefordert hatte. Die jeweiligen Kosten sowie der Parkraumbedarf seien nun im Bauamt ermittelt worden. Wendt: „Das Ergebnis wird ebenfalls im Bauauschuss mitgeteilt.“

Das für einen Zeitraum von 15 Jahren angelegte Innenstadt-Sanierungsprojekt beinhaltet als weitere Schwerpunkte neben „Hertie“ und Parkhaus insbesondere auch die Neugestaltung der Eingangsbereiche zur Einkaufszone hin: etwa am Gallberg, am Kornmarkt, am Capitolplatz, an der Poststraße, am Schwarzen Weg sowie am unteren Ende der Moltkestraße. „Dahinter steckt die Idee, diese Eingangssituationen zu begrünen, zu möblieren, ihnen einen Empfangscharakter zu verleihen“, betont Wendt. Auch die Verbindungen zwischen dem Schwarzen Weg und der Ladenstraße – also die Durchgangspassagen – stehen im Fokus.

Wenn der Bauausschuss die Empfehlung abgegeben hat, wird die Ratsversammlung im Dezember den Rahmenplan beschließen.

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erstellt am 31.Okt.2016 | 07:02 Uhr

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