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Schleswiger Nachrichten

05. Dezember 2016 | 03:31 Uhr

Touristikverein : Mehr Übernachtungen in den Schleidörfern

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Vermieter im Touristikverein Schleidörfer sind zufrieden mit dem Marketing. Aber die Quartier-Klassifizierung kommt nicht gut an.

Bei der Mitglieder- und Vermieterversammlung des Touristikvereins Schleidörfer konnte die mit dem Marketing beauftragte Ostseefjord-Schlei GmbH (OSF) Pluspunkte sammeln. Vertriebsleiter Christian Nickelsen vermeldete sowohl bei den Ankünften wie bei den Übernachtungen Zuwächse. Lediglich die Besucherzahlen sanken um 0,5 Prozent.

Für das Jahr 2017 kündigte er eine umfangreiche Gästebefragung an. Auch sollen die Beschilderung der Region und die Barrierefreiheit weiter vorangetrieben werden. Für die Netzausleger, die sowohl Ruhe- als auch Treffpunkt in idyllischen Lagen sein sollen, würden noch die endgültigen Standorte gesucht. Ganz neu wird ein Picknickkorbverleih sein. „Es tut gut zu hören, dass sich die OSF mit den Bedürfnissen unserer Gäste auseinander setzt“, erklärte Thomas Detlefsen, Vorsitzender des Touristikvereins, der mit der Arbeit der Marketinggesellschaft sehr zufrieden ist.

Ein ganz anderes Thema brachte seine Stellvertreterin Inke Flüh aufs Tapet: die richtige Behandlung von Zahlungsausfällen. Dazu steuerten die 30 anwesenden Mitglieder Beispiele bei: fehlende Anzahlungen, nicht wahrgenommene Buchungen, Abreise ohne Zahlung und ungedeckte Schecks. „Wenn man zum ersten Mal damit zu tun hat, ist man unsicher, was man unternehmen muss und was man nicht darf“, sagte Flüh. Deshalb erhielten die Mitglieder von der OSF Vordrucke und Merkblätter, die dieses Thema behandeln.

Ein ebenfalls die Gemüter bewegendes Thema war die Klassifikation der Urlaubsquartiere. Jasmin Juhl, Mitarbeiterin in der Touristikinformation Süderbrarup, erläuterte die Vorteile des Systems, das den Gästen ein verlässliches Zuhause bieten soll. Doch die anwesenden Mitglieder waren überwiegend der Meinung, dass etliche Bewertungskriterien überflüssig seien. Man amüsierte sich darüber, dass die Größe der Fernsehbildschirme in die Bewertung einginge. Und der Begriff „Unsinnspunkte“ fiel. Vorsitzender Detlefsen versprach, die Kriterien noch einmal mit den Zuständigen zu diskutieren. 

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