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Schleswiger Nachrichten

08. Dezember 2016 | 17:12 Uhr

Tampen-Trekken auf dem Capitolplatz : Kraft pur – und kein Stück nachgeben

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Das war ein Riesenspaß mit XXL-Kerlen und Power-Frauen beim ersten Wikinger-Tampen-Trekken auf dem Capitolplatz in Schleswig!

Wer echte Kerle, Power-Frauen und ein spannendes Finale sehen wollte, der lag Sonnabend beim 1. Wikinger-Tampen-Trekken am Capitolplatz genau richtig. Beim lautstarken Kommando „Seil auf, spannen, fertig, pull“ traten 13 Mannschaften gegeneinander am 36 Meter langen Schlepptau an – und legten sich dabei mächtig ins Zeug. Bis zum späten Nachmittag präsentierte der Wettbewerb einen hohen Spaßfaktor für Teilnehmer und Zuschauer. Mit tobendem Beifall feuerten die Besucher die Teams an, die in Wikinger-Kleidung, originellen Kostümen oder im einheitlichem Sport-Dress auftraten. Am meisten Zugkraft und viel Masse bot der „Paulaner Stammtisch“ aus Lürschau auf. Die Mannschaft um Teamchef André „Highlander“ Mannott und Taktgeber Michael „Nicky“ Krause sowie die beiden Teilnehmerinnen Nicole Portius und Sonja Haack gaben sich keine Blöße – keinen einzigen Meter rückten die Maurer, Landwirte, Krankenpfleger, Soldaten, Tischler und Krankenkassenangestellten nach vorn in Richtung Ziellinie. Locker nahmen die Lürschauer ihre Kontrahenten in Schlepp, bis das Schiedsrichter-Team um Helge Schütze das Signal zum „Full Pull“ ertönen ließ. Publikumslieblinge waren die beiden Mannschaften der Wikinger, die neben ihren Schlachtrufen vor allem Humor und Teamgeist bewiesen.

„Thors Schmiede Keiler“ aus Schleswig und Haddeby sowie die „Wankenden Wölfe“ aus Itzehoe, die beim Tampen-Trekken auf dem zweiten Platz landeten, beeindruckten mit ihrer kunstvoll gefertigten Wikingerkleidung. „Optisch geben alle Teilnehmer etwas her“, entgegnete Rüdiger Knospe.

Rund eine Tonne Eigengewicht brachten die Schleswiger Wikinger beim gemeinsamen Wiegen zusammen, das vor den Wettkämpfen auf einer Tier-Waage im XXL-Format stattfand – und die hölzerne Bodenplatte am Ende in viele Einzelteile auseinanderbrechen ließ. 1140 Kilo brachten die Paulaner auf die Waage – leichteste Mannschaften waren das Team der „Tischlerei Jensen“ mit 720 Kilo sowie die „roten Sparki-Helden“ der Nospa mit 760 Kilo. Die Auszeichnung für das beste Outfit erhielten „Thors Schmiede Keiler“. Den besten Schlachtruf brüllten und heulten die „wankenden Wölfe“. Die Auszeichnung für den besten Kampfnamen erhielten die „Sons of Energy“, die Mannschaft der Schleswiger Stadtwerke. Mittendrin im sportlichen Trubel und bei hochsommerlichen Temperaturen zeigten sich die Organisatoren von Stadtmanager Rüdiger Knospe bestens gelaunt, denn das 1. Tampen-Trekken sowie die anschließende Bühnenshow mit der „Sheeps E Band“ und „Taktlos“ kam an. „Toll, dass hier so viele an einem Strang ziehen“, sagte Knospe. Das fanden auch die Zuschauer, darunter Silvia Winda: „Eine Super-Veranstaltung“.



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