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Schleswiger Nachrichten

10. Dezember 2016 | 23:33 Uhr

Innenstadt-Sanierung : Jetzt sind die Schleswiger Bürger gefragt

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Beim Workshop zur Innenstadtsanierung in Schleswig werden am 2. Mai Ideen gesammelt.

Viel Geld wird in Schleswigs Innenstadt fließen. Insgesamt sind etwa 17 Millionen Euro für die Sanierung in den nächsten 15 Jahren vorgesehen. Ein Team aus vier professionellen Planungsbüros hat jetzt ein sogenanntes Vorzugs-Szenario für die Neugestaltung der Innenstadt entwickelt, das als Grundlage für weitere Ideen dienen soll. Denn jetzt sind die Bürger dran. Sie können beim öffentlichen Workshop am Montag, 2. Mai, um 17 Uhr im Rathaus Vorschläge und Ideen einbringen. Diese sollen dann ebenfalls in den Plan eingearbeitet werden, kündigte Bürgermeister Arthur Christiansen gestern im Pressegespräch an. „Denn das Gelingen der Innenstadtsanierung hängt davon ab, dass sich möglichst viele Schleswiger an den Vorplanungen beteiligen.“ Bereits am 26. September soll der Rahmenplan durch die Ratsversammlung verabschiedet werden.

„Die Vorstellungen, die die Bürger beim kommenden Workshop einbringen, werden dokumentiert und fließen dann auch in die Überlegungen für den Rahmenplan mit ein“, erläuterte Bauamtsleiterin Britta Gutknecht. Auch die künftige Parkplatzsituation ist im Planungs-Szenario dargestellt. Danach fällt das neue Parkhaus nach dem Abriss des alten Gebäudes wesentlich kleiner aus und soll besser an den Capitolplatz angebunden werden. Der gesamte Bereich mit der Umgestaltung des ZOB-Geländes könne allerdings erst dann in Angriff genommen werden, wenn die Feuerwache von dort umgezogen sei zum Kattenhunder Weg, so Christiansen.

Bedeutung wird zudem den Wegeverbindungen beigemessen, insbesondere denen zwischen Stadtweg und Königswiesen. Damit einher geht die Umgestaltung der Königstraße und des Schwarzen Weges. Als stellvertretender Vorsitzender des Bauausschusses wies Helge Lehmkuhl (CDU) darauf hin, dass beim Workshop auch über die „Möblierung in der Ladenstraße“ nachgedacht werden sollte. Der Bauausschusses hat bei der Innenstadtsanierung die Funktion der Lenkungsgruppe.

Zu den Anliegern in der Ladenstraße gehört der Geschäftsmann Thomas Forck. „Wir freuen uns über die Sanierung. Es ist notwendig, dass etwas passiert“, sagte er auf SN-Nachfrage. Er begrüßt die Absicht der Planer, die Achsen zwischen Stadtweg und Königswiesen zu betonen. „Denn so finden Touristen eher den Weg zu uns in die Einkaufszone“, meinte er. An oberster Stelle aber liege für die Schleswiger Geschäftsleute das Parkplatz-Thema. Forck: „Ich gehe davon aus, dass die Anzahl der Parkplätze für unsere Kunden so bleibt wie bisher.“

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erstellt am 22.Apr.2016 | 07:24 Uhr

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