zur Navigation springen

Schleswiger Nachrichten

30. Juni 2016 | 05:17 Uhr

Dannewerk bei Schleswig : Großbrand zerstört Fischhandel

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Als um 22.40 Uhr der Notruf einging, qualmte es schon aus dem Dach. Kurz danach schlugen die Flammen aus dem Fisch-Produktionsbetrieb in Dannewerk. Die Feuerwehr konnte den Brand nach rund einer Stunde unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand.

Dannewerk | Ein Großfeuer hat in der Nacht zum Pfingstsonntag Teile eines Fisch-Produktions- und Verkaufsbetriebes zerstört. Sechs Feuerwehren mit rund 70 Einsatzkräften waren vor Ort, um den Brand zu bekämpfen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Der erste Notruf ging gegen 22.40 Uhr in der Regionalleitstelle Nord in Harrislee ein. Der Anrufer berichtete von einer starken Rauchentwicklung aus dem Dachstuhl des Firmengebäudes am Ochsenweg, woraufhin die Leitstelle Großalarm für die umliegenden Feuerwehren auslöste.

Da der Brandort direkt gegenüber des Gerätehauses der Feuerwehr Dannewerk liegt, waren die ersten Feuerwehrleute sehr schnell vor Ort. Kurz darauf schlugen dann auch schon die Flammen aus dem Dachstuhl. „Alle Zugänge zum Gebäude waren versperrt, daher mussten wir zunächst die dort geparkten Verkaufswagen in Sicherheit bringen und uns anschließend gewaltsam Zutritt zu dem brennenden Teil des Betriebes verschaffen“, so Einsatzleiter Gunnar Brast.

Sowohl von innen unter schwerem Atemschutz als auch von außen über die zwischenzeitlich in Stellung gebrachte Drehleiter der Schleswiger Feuerwehr wurde der Brand bekämpft. „Glücklicherweise verfügte das Gebäude im Dachstuhl über eine Brandwand, die das Feuer ungefähr an der Hälfte des Hauses gestoppt hat“, erklärt Einsatzleiter Brast. Nach rund einer Stunde hatten die Einsatzkräfte das Feuer mit einem massiven Wassereinsatz unter Kontrolle gebracht.

Nach Angaben von Gunnar Brast befinden sich in dem vom Brand betroffenen Teil des Firmensitzes die Produktions- und Kühlräume. „Aufgrund der Brandeinwirkung und der Schäden durch den Rauch kann dort erstmal keine Produktion stattfinden“, erläutert er. In wie weit die in den Kühlhäusern gelagerten Fischwaren Schaden genommen haben, konnte er noch nicht ermitteln. Ebenso unklar wie die genaue Schadenshöhe ist auch noch die Ursache für den Großbrand.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis in die Morgenstunden hin.

zur Startseite

von
erstellt am 08.Jun.2014 | 08:53 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen